Zwei Schläge reichen ihm: Ministerpräsident läutet Bockbierzeit ein

Exakt zwei präzise Hiebe benötigte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, 2. v. r.) im Freiberger Brauhof, um den traditionellen Bockbieranstich des Brauhauses zu vollziehen. Damit lag der Ehrengast unter der durchschnittlichen Schlagzahl von drei, die bei den vergangenen 27 Anstichen erzielt wurde. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft ließ er den dunkelgoldenen Gerstensaft fließen, assistiert von Bergstadtkönigin Lucy I. (Mitte), Braumeister Michael (rechts) sowie den Geschäftsführern Professor Michael Eßlinger (links) und Holger Scheich. Für Michael Eßlinger war der 28. der letzte Anstich seiner beruflichen Laufbahn. Im November geht er in den Ruhestand. Er sei dann nur noch passiver Brauer, scherzte er. Was den wirtschaftlichen Stand des Brauhauses anging, äußerte er sich positiv. "Wir liegen derzeit sogar ein wenig über dem Plan", sagte er. "Wir sind optimistisch, das auch so über das Jahr zu bekommen." Man will am Standort mit 145 Mitarbeitern bauen und hoffe darauf, dass der Stadtrat den Plänen bald zustimmt. Pro Jahr produziert das Brauhaus rund 9500 Hektoliter Bockbier. (wjo)

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