"50 plus" und das Tivoli bebt

Die Freizeitmesse hat ihre elfte Auflage erlebt. Der Besucherstrom riss nicht ab. Und es gab viel Neues zu entdecken.

Freiberg.

Auch zu ihrer elften Auflage hat die Freizeitmesse "50 plus", die am Donnerstag im Konzert- und Ballhaus "Tivoli" stattfand, nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Schon vor Öffnung der Türen hatten sich zahlreiche Gäste vor dem Haus eingefunden und warteten geduldig auf Einlass. Selbst Stunden später riss der Besucherstrom nicht ab. Die Stände der diesmal 33 Aussteller waren jederzeit dicht umlagert. Bei drei Apotheken konnte sich Rat geholt werden, Vereine luden mit ihren Angeboten zum Mitmachen ein, und sportlich ging es ebenfalls zu. "Den Lebensherbst genießen" war auch diesmal wieder das Motto.

Im Vorfeld der Veranstaltung war es für Organisatorin Ulrike Jurk vom Reisebüro "Sonnenschein Reisen" aber noch turbulent. "Durch manche krankheitsbedingte Absage musste sehr viel kurzfristig geändert werden", sagte sie. Man habe außerdem in diesem Jahr darauf verzichtet, die Galerie mit Ausstellern zu bestücken, dafür aber mehr Platz im Saal zur Verfügung gestellt. So bleibe alles auf einer Ebene.

Neben zahlreichen Stamm-Ausstellern waren diesmal sieben neue dabei. "Darüber freue ich mich sehr", so Jurk. "Es gibt zwar Anfragen von bundesweiten Anbietern, die gerne hier dabei wären, aber ganz bewusst soll der regionale Charakter erhalten bleiben, damit die Aussteller nach der Messe für die Menschen ansprechbar sind."


Das Beraterteam

Gerlinde Fischer, Karl-Ludwig Fischer und Ulrike Meinhold von "Blickpunkt Auge" kamen über den langjährigen Kontakt mit Ulrike Jurk auf die Messe. Die Beratungsstelle hat ihren Sitz in der Schillerstraße 3 in Freiberg und hilft, wenn die Sehkraft nachlässt, durch Krankheit ganz schwindet. Ärzte, so Karl-Ludwig Fischer, haben für Beratung kaum noch Zeit. Welche Hilfen gibt es? Was kann man tun? Darauf und auf noch mehr gibt "Blickpunkt Auge" Antworten. (wjo)


Das Fresstheater-Quartett

Marcel Zweigler, Christine Stolper, Anni Worm und Stefan Zweigler waren mit ihrem Chemnitzer Fresstheater ebenfalls neu auf der Messe. Seit einigen Jahren habe man schon Kontakt mit Ulrike Jurk, die Busreisen zum Fresstheater anbiete. Nun sei man auch mal zu ihr gekommen. "Mundart mit Klößen" sei das Motto. Zu einem Drei-Gänge-Menü gibt es an der Bahnhofstraße 6 in Chemnitz Theaterstücke, bei denen man dem Volke aufs Maul geschaut habe. (wjo)


Der Messe-Neuling

Für Christian Holletzek mit seinem Start-up-Unternehmen CS Human Mobility war es eine doppelte Premiere: Erstmals auf der Freizeitmesse, hieß in seinem Fall auch erster Messeauftritt überhaupt. Gemeinsam mit einem Partner vertreibt er selbst Hergestelltes wie Grifftechnik an Badewannen, aber auch Produkte zur Mobilität anderer Firmen. Die Freizeitmesse, so Holletzek, locke genau die richtige Klientel an. Schnell war er in viele Gespräche verstrickt. (wjo)

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