700 Gäste in Hetzdorfer Reha-Klinik

Bundes-Parkinsontage stoßen auf reges Interesse

Hetzdorf.

Mehr als 700 Gäste aus ganz Deutschland sind zu den Bundesweiten Parkinsontagen in der Hetzdorfer Rehaklinik begrüßt worden. 20 Referenten sprachen unter anderem zu neuen Wegen der Behandlung. Auch Fachkollegen aus Wien und Budapest hatten den Weg in die Spezialklinik für Parkinsonerkrankungen gefunden. Die wissenschaftliche Leitung des dreitägigen Kongresses lag in den Händen des Chefarztes der Hetzdorfer Klinik, Dr. Peter Themann, und seinen Kollegen Dr. Oehlwein aus Gera und Prof. Dr. Schulz-Schaeffer aus Homburg-Saar. "Ein wichtiger Punkt, der diskutiert wurde, ist die Behandlung mit der sogenannten Transkraniellen Magnetstimulation. Dabei handelt es sich um eine Therapieform, die noch in den Kinderschuhen steckt, von der wir uns aber sehr viel versprechen, zumal sie ohne operativen Eingriff erfolgt", so Themann.

Viele Gastredner hätten zudem betont, dass der frühe Weg zum Arzt, bereits nach den ersten Anzeichen der Krankheit, sehr wichtig sei. "Ich hatte den Eindruck, dass sich die Referenten und Gäste bei uns gut aufgehoben fühlten. Dies war nicht zuletzt dem großen Engagement vieler Kollegen aller Bereiche unserer Klinik geschuldet, die alle drei Tage einen sehr guten Job gemacht haben", so Themann. Zu den 10. Parkinsontagen in zwei Jahren wolle sich die Hetzdorfer Klinik etwas Besonderes einfallen lassen, kündigte der Chefarzt an. (gel)

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