AfD will sich im Stadtrat für Offenheit einsetzen

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Freiberg.

Nun stehen auch die Kandidaten der AfD für die bevorstehende Stadtratswahl in Freiberg fest: Spitzenkandidat ist Marko Winter, der sich seit 2014 in dem Gremium engagiert. "Die Bürokratie greift immer mehr um sich, sicher nicht nur von der Stadt verursacht. Dennoch wollen wir darauf hinwirken, dass die Verwaltung ihren Beitrag zum Abbau leistet", sagte der 45-jährige Service-Ingenieur.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die AfD wolle sich im Stadtrat für mehr Transparenz stark machen. Die Unterlagen sollten aber nicht nur online gestellt werden, wie es eine Forderung der Grünen-Stadträte ist. Die Verwaltung sollte etwa auch offensiver mit Straftaten umgehen. "Zu einem Vorfall in der Ohain-Schule wurden wir im nicht-öffentlichen Teil informiert", so Winter. Das könne nicht sein. Ende Oktober war es zu einem Angriff eines früheren Ohainschülers auf einen Zehntklässler gekommen. Dass die demokratische Kontrolle eines entscheidungsfreudigen Oberbürgermeisters und der hinter ihm stehenden Verwaltung grundsätzlich nötig sei, darin bestehe, wie es in einer Mitteilung der AfD weiter heißt, unter den Kandidaten ebenfalls kein Zweifel.

Nach Spitzenkandidat Marko Winter folgen auf den weiteren Plätzen Mathias Stahl, Markus Gehrke und Wolfram Kanis. Er gehört neben Winter dem Stadtrat ebenfalls seit 2014 an. Auf der Liste der AfD finden sich außerdem Dieter Reimann, Volker Schubert, Hermann Frenzel, Andreas Krause, Ronny Mildner, David Schubert, Holger Schütz, André Petzold und Carmen Morgenstern.

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