Alinas langer Schulweg ist kein Einzelfall

Die unzumutbare Situation des elfjährigen Mädchens aus Lichtenberg sorgt weiter für Aufregung

6Kommentare
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    BertaH
    14.03.2013

    Ich finde es eine Schande für den Bildungsstandort Deutschland. 1h Schulweg pro Strecke ist eine Zumutung für ein Kind. Und die netten Richter die dieses Urteil getroffen haben, hoffe ich wissen was es bedeutet pro Fahrt eine Stunde unterwegs zu sein um an Ihren Arbeitsplatz zu kommen und zwar täglich! Bürokratie in Deutschland - so wird das nie was. Unternehmen sollen nach Bedarf ausbilden und der Staat was macht der .... hier geht die Schulbildung leider nicht nach Bedarf. Das System gehört refomiert. Das Schulsystem sollte nicht nach wirtschaftflichen Gesichtspunkten geleitet werden. Es bildet einen großen Grundstein für die Zukunft unserer Gesellschaft.

  • 6
    3
    14.03.2013

    was mir immer wieder unverständlich ist: wieso wird der wohnort nie als kriterium für die aufnahme in betracht gezogen? 27 kinder aus freiberg gehen auf das gym in brand, obwohl es in freiberg selbst auch eins gibt. und kinder, die näher an dem gym in brand wohnen, fahren nach freiberg? was soll der humbug?

  • 2
    0
    14.03.2013

    @synonym - danke für den Hinweis. Ja, auch wenn es das Gericht so festgelegt hat - jeder der ein Kind in der SCHule hat, weiß, dass das alles andere als optimal ist.
    okay - wenn hier nichts geshlossen wurde, dann ist das was anderes.

  • 1
    1
    14.03.2013

    schnellleserin: die 60 Minuten "Schulwegezeit" hat das OVG Bautzen in einem Urteil festgelegt!

    Außerdem wurden in der Umgebung von Lichtenberg keine Gymnasien geschlossen, der Schulweg ist also seit jeher so lang!

  • 2
    4
    14.03.2013

    "Die zumutbare Schulwegezeit beträgt bis zu 60 Minuten. Diese Zeit ist eingehalten"..... Ich finde solche Aussagen eigentlich eine Frechheit. Wenngleich ich immer der Ansicht bin, wer im Grünen leben will, muss mit solchen zusätzlichen Aufwändten rechnen so bin ich auch der Ansicht, dass es Grenzen geben muss. 60 Minuten Wegezeit sind für ein Kind m E. nicht mehr zumutbar.
    Wenn man seinen gesunden Verstand einschaltet heißt dass nämlich, dass nicht mehr viel Zeit für Kindsein vom Tag übrig bleibt.
    5:45 zum Bus! Eigentlich sollten Kinder vor ANtritt des SChulweges Zeit haben in Ruhe zu erwachen, sich zu pflegen und anzukleiden und ein Frühstück einzunehmen - dazu braucht es ca. 30 Minuten. Je nachdem, wie weit der Weg zum Bus ist, müsste das Kind dann spätestens 5:00 aufstehen. Wenn die SChule dann 7:20 beginnt ist das Kind dann doch kaum noch in der Lage eine gute Leistung zu bringen und diese muss dann auch noch möglichst bis 15:00 aufrecht erhalten werden. 16:30 wieder zu Hause und dann noch 1 Stunde oder mehr Hausaufgaben. Dann bleibt nur noch Zeit zu Essen und eigentlich müsste es dann schon wieder zu Bett, da es am Morgen früh raus muss.
    Dass der SChulweg so kompliziert und ggf. auch teuer wird ist eine Konsequenz aus der Schließung von Schulen.
    Wer bei wohnortnahe Schulen aus Kostengründen schließt, muss damit rechnen, dass der SChulweg länger und damit auch teuerer wird für einzelne SChüler - das ist nun leider die logische Konsequenz.

  • 4
    1
    Oskar75
    14.03.2013

    Nun bin ich aber mal gespannt, ob die Bildungsagentur akzeptiert, dass das BvC gefragter ist als das Scholl in Freiberg.
    Es ist halt besser, alles in einem Gebäude zu haben als ein Gymnasium über meehrere Standorte zu verteilen.
    @FP: Bitte bleiben Sie dran und halten Sie den öffentlichen Druck ggf. auch eine 5. Klasse in Brand-Erbisdorf zu bilden aufrecht.



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