An der B 101 steht jetzt ein stationärer Blitzer

Unfallschwerpunkt bei Siebenlehn soll so entschärft werden

Siebenlehn.

Ein stationärer Blitzer ist auf der B 101 an der Anschlussstelle der Autobahn 4 bei Siebenlehn aufgebaut worden. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Demnach wird die Geschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen gemessen. Erlaubt sind dort 50 km/h, der Bereich gilt als Unfallschwerpunkt. Die Anlage gehe voraussichtlich nächste Woche in Betrieb.

Die mittelsächsische Unfallkommission, der Vertreter von Polizei und Landratsamt angehören, hatte bereits im vorigen Jahr Schritte zur Entschärfung der Gefahrenstelle festgelegt. Denn allein von 2015 bis 2017 ereigneten sich an dem Knoten sechs Verkehrsunfälle, bei denen Verletzte zu beklagen waren. Nach dem schweren Unfall zu Pfingsten 2018, bei dem fünf Menschen verletzt wurden, kochten die Diskussionen über die Gefahrenstelle hoch.

Inzwischen ist die Fahrbahnmarkierung an dem neuralgischen Knoten verändert worden. Die Haltelinie, die mit dem Verkehrszeichen "Stop" in Verbindung steht, wurde weiter in Richtung B 101 verschoben. Zudem hatte die Unfallkommission 2018 Geschwindigkeitsüberwachungen, nach Möglichkeit mit einem festen Blitzer, angeregt.

Nach der Ankündigung der Blitzanlage auf der Internetseite der "Freien Presse" meldeten sich schon Leser zur Wort. Einer schreibt: "Dann stellt sich aber die Frage, warum es dann nicht auch möglich sein sollte, in Großschirma an der Kreuzung einen Blitzer zu installieren. Diese ist ja auch sehr unfallträchtig und nun auf Tempo 30 reduziert." Allerdings hielten sich nur wenige Fahrer daran.

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