Ausgegrenzt - ein Covid-19-Patient erzählt

Über drei Wochen lebte ein Ehepaar aus Mittelsachsen in Quarantäne. Jetzt dürfen die beiden wieder nach draußen - und werden von anderen gemieden. Obwohl die Krankheit überstanden ist, bleibt bei anderen die Angst vor einer Ansteckung.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    saxon1965
    07.04.2020

    @harzruessler1911: Für so etwas hat das RKI jetzt keine Zeit!
    "Daten darüber, ob ein Patient genesen ist, werden offiziell nicht erhoben. Das ist gesetzlich nicht vorgesehen und würde den öffentlichen Gesundheitsdienst unnötig belasten, heißt es beim Robert-Koch-Institut."

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    harzruessler1911
    07.04.2020

    Ich kann das Gefühl der Familie "Müller" gut nachempfinden, nachdem ich bereits vor ein paar Wochen erleben musste, wie auf einen reagiert wird, wenn man nur hustet und man in Erklärungsnot gerät.

    Abstand, auch zu Bekannten müsste allerdings so oder so gewahrt werden , zumindest der geforderte. Allerdings wird es Familie "Müller" mehr um die Reaktionen gehen, wie dieser eingefordert wird. Wenn den Bekannten der Mindestabstand nicht reicht und man aus diesem Grund allgemein eine Unterhaltung versagt und dies mit angstvollen Blicken oder kurz angebundenen, unhöflich wirkenden "Ausreden" , man habe keine Zeit usw.

    zitiere: " Peter Müller hätte am liebsten eine Gesundschreibung vom Arzt oder einen Kontrolltest, der beweist, dass er nun virenfrei ist. "

    Dies wäre sicher für den Betroffenen sinnvoll. Ich befürchte nur, dass es nach dem ganzen widersprüchlichen Start ( in Bezug auf die Aussagen) in die Pandemie, aktuell auch nichts helfen würde. Ich kann mir nicht vorstellen , dass die Menschen, solchen Tests Befunden vertrauen, solang keine Langzeitstudien ( welche Übereinstimmend sind) dazu vorliegen, ab wann man nun wirklich nicht mehr als Überträger und/oder als Immun gilt.