B 173 in Oberschöna: Ampel sorgt für Stau

Stadt Freiberg will die Schaltung deshalb noch einmal prüfen

Freiberg.

Bis zur Milchviehanlage Oberschöna stehen die Autos auf der B173 im Berufsverkehr. Grund ist die provisorische Ampelanlage am Knoten Bundesstraße/Dorfstraße. Die Ampel wurde eingerichtet, weil die offizielle B-173-Umleitung während der Arbeiten an der Bahnbrücke Chemnitzer Straße in Freiberg über die Hainichener Straße und Wegefarth beziehungsweise über Brand-Erbisdorf führt.

Laut Werner Helfen, Chef der Gebietsverkehrswacht Freiberg, ist die Ampelschaltung falsch eingestellt. Denn die meisten Fahrer fahren über die B173. "Da muss nachjustiert werden", fordert Helfen.

Auch ein 72-jähriger Freiberger, der sich an "Freie Presse" wandte, sagt: "Auf der B 173 kommen durch die Ampelschaltung nur fünf Autos vorwärts. Auf der Oberschönaer Dorfstraße, wo länger grün ist, sind aber aus den Richtungen Brand-Erbisdorf und Wegefarth nur relativ wenige Fahrzeuge unterwegs." Aufgrund der kurvenreichen Strecke bestehe obendrein die Gefahr, dass ein Fahrer das Stauende übersehe und es nicht mehr schaffe, rechtzeitig abzubremsen. "Ein Verkehrszeichen, das auf die Staugefahr hinweist, gibt es nicht", so der Leser.

Freibergs Ordnungsamtsleiterin Antje Liebernickel bestätigt, dass die Ampelschaltung die Umleitungsstrecke begünstigt: "Dadurch kann es zu Wartezeiten aus Richtung Freiberg kommen. Da die Wege zwischen den Ampeln relativ lang sind, dauern die Ampelphasen entsprechend lang." Der Verkehrssicherer habe noch mal geprüft, ob eine Optimierung der Zeiten möglich ist. Noch in dieser Woche soll ein Nachjustieren erfolgen. Liebernickel rät: "Zur Vermeidung von Wartezeiten an der Ampel sollte die ausgewiesene Umleitung über die B101 und Brand-Erbisdorf genutzt werden."

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