Baustellenampel stillgelegt

Seit über einer Woche tut sich an der Baustelle auf der Muldaer Hauptstraße nichts mehr. Weitere Arbeiten sind aber noch geplant.

Mulda.

Mit Baustellenampeln haben die Muldaer offenbar kein Glück. Seit Februar vergangenen Jahres ist die Staatsstraße zwischen Mulda und Lichtenberg nun schon auf einem kurzen Teilstück halbseitig gesperrt. Eine Baustellenampel leitet den Verkehr wechselseitig durch das Nadelöhr. Grund: Felsbrocken drohten, von der Böschung auf die Straße zu stürzen. Kürzlich sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Verkehr, dass noch an einer Lösung gearbeitet wird.

Und jetzt gibt es eine weitere Baustellenampel in Mulda: auf der Hauptstraße im Bereich Abzweig Lichtenberger Brücke. Tagelang war die Ampel laut Einwohnern in Betrieb - obwohl die Baustelle ruhte. Muldaer wandten sich an die "Freie Presse". Ein Leser schlug vor, dass die Lichtsignalanlage abgeschaltet und bei Restarbeiten wieder zeitweise in Betrieb genommen werden könne. Inzwischen ist die Ampel stillgelegt.

Die Muldaer atmen auf. Denn die Nerven der Autofahrer werden derzeit arg strapaziert. Neben den beiden Baustellen in Mulda sorgt vor allem die gesperrte Brücke der Staatsstraße in Lichtenberg - die "Haupteinflugsschneise" der Muldaer nach Freiberg - für Frust, sagt eine Muldaerin. "Und in Richtung Helbigsdorf gibt es außerdem noch eine Baustellenampel", ergänzt sie.

Die Ampelanlage auf der Hauptstraße an der Kreuzung nach Lichtenberg wurde vom Landratsamt Mittelsachsen angeordnet, so Kreissprecher André Kaiser auf Anfrage: "Die Baufirma hat hier Telekom-Schächte vorbereitet, wo anschließend die Telekom-Monteure die Kabel verlegen und anschließen."

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