Bis zu 15 Camper machen täglich Station

Stellplatz am Johannisbad: 2020 überdurchschnittlich gut genutzt

Freiberg.

Der Stellplatz für Wohnmobile und Caravane am Freiberger Johannisbad wird in diesem Sommer überdurchschnittlich gut genutzt. Das sagte Axel Schneegans, als Stadtwerke-Chef auch für das Johannisbad zuständig. "Üblicherweise besuchen unseren Platz fünf bis sieben Fahrzeuge täglich. Anfang Juli waren 15 bis 20 Fahrzeuge keine Seltenheit", so Schneegans. "Dies hat unsere Kapazitäten überfordert, sodass schon Gäste abgewiesen werden mussten." Inzwischen habe sich die Lage auf einem "erfreulich hohen Niveau" stabilisiert. Die sehr gute Auslastung zeige, dass der Trend hin zu dieser Urlaubsform ungebrochen anhält und die Stadt Freiberg ein attraktives Reiseziel ist. Der Platz punkte mit seiner Altstadtnähe.

Bislang sei der Stellplatz in diesem Jahr rund 500-mal genutzt worden. Zu Buche stehen 132 Aufenthalte über eine Nacht, 94 für zwei Nächte und 26 Aufenthalte mit mehr als sechs Nächten. Schneegans: "Der Reiseverkehr hat mehr als drei Monate geruht. Insofern sind wir mit den Zahlen sehr zufrieden."

Im vorigen Jahr zählte die Anlage 1697 Übernachtungen. 2018 waren es 1270 Übernachtungen. Mit Abstand am meisten Urlauber kommen aus Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Niedersachsen. Bei den Campern aus dem Ausland liegen die Niederländer an der Spitze. Es folgen Besucher aus der Schweiz, aus Italien, Belgien, Großbritannien und Schweden.

Mit Beginn der neuen Saison wurden die Preise für eine Übernachtung von 10 auf 13,50 Euro erhöht, ab zwei Nächten von 7,50 auf 11,50 Euro. Neu ist eine dritte Preiskategorie: ab der sechsten Nacht sind 8 Euro zu zahlen. Strom, Wasser, Abwasser gibt es unverändert mit Münzeinwurf nach individuellem Bedarf der Wohnmobilisten.

Aufgrund der Coronabestimmungen erfolgt die regelmäßige Desinfektion der Kontaktflächen an den Bedieneinrichtungen für Strom und Wasser häufiger, so Schneegans. Reisenden aus Risikogebieten werde die Nutzung des Platzes untersagt. Bisher sei aber kein Gast aus diesen Gebieten angereist.

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