Blitzer: Amt wird Abzocke vorgeworfen

Lichtenwalde.

Der Bericht über die Inbetriebnahme der beiden stationären Blitzer auf dem Autobahnzubringer in Richtung Oberlichtenau in der Mittwochausgabe der "Freien Presse" hat eine Debatte ausgelöst. So diskutierten die Facebook-Nutzer über den Nutzen der Anlage, deren Besitzer der Landkreis Mittelsachsen ist. Einer schrieb: "... in meinen Augen ist das Abzocke, mehr nicht. Es sollte vielleicht mal überlegt werden, Blitzer vor Schulen, Kindergärten und Verkehrsberuhigten Zonen zu installieren. Aber nicht so." Das Landratsamt bestätigte, dass es auf dem kurzen Abschnitt in Richtung B 169 immer wieder zu Unfällen kommt. Es musste gehandelt werden, denn für die Polizei galt dieser Streckenabschnitt seit Jahren als Unfallschwerpunkt. Häufigste Unfallursache sei überhöhte Geschwindigkeit gewesen. Anwohner kritisieren, dass der graue Kasten die Sicht behindere, wenn man von der August-Bebel-Straße auf die Staatsstraße abbiegen will. Das Amt sieht das widerspricht. (ka)

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