Brand-Erbisdorf: Die erste Wahl des Jahres

Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt Oberbürgermeisters von Brand-Erbisdorf. Wie wird die Wahl unter Corona-Bedingungen ablaufen?

Brand-Erbisdorf.

Die erste Wahl des neuen Jahres steht in Mittelsachsen an: Am 7. Februar sind insgesamt 7800 wahlberechtigte Einwohner der Stadt Brand-Erbisdorf aufgerufen, ihren Oberbürgermeister zu wählen. Diesmal bewerben sich drei Kandidaten um das Amt des Stadtoberhauptes. Das sind Amtsinhaber Dr. Martin Antonow (parteilos) aus Langenau, der Lindaer Mirko Espig, Geschäftsführer der Taxizentrale Mittelsachsen eG und Mitglied der CDU-Fraktion im Stadtrat, sowie der in Oberschöna wohnhafte, parteilose Kandidat Michel Franz, tätig in der Sparkasse Mittelsachsen.

Im ersten Wahlgang muss ein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, um gewählt zu sein. Wenn das nicht gelingt, gibt es am 28. Februar 2021 einen zweiten Wahlgang. Dann ist gewählt, wer die höchste Stimmenanzahl auf sich vereint.

In den Zeiten von Corona ergeben sich für die Wahl besondere Bedingungen, wie Stadtwahlleiterin Britta Brinster erklärt: "Wir stehen vor der Herausforderung, Wahlvorstände wie auch Wähler besonders zu schützen." So werde es in den acht Wahllokalen - vier in Brand-Erbisdorf und vier in den Stadtteilen - jeweils nur eine Wahlkabine geben.

Der Zutritt zu den Räumen ist laut Stadtwahlleiterin am Wahltag nur mit Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt, die Abstands- und Hygienevorschriften sind einzuhalten. "Deshalb ist mit Wartezeiten zu rechnen", sagt Britta Brinster. Nach ihren Worten haben die Wahlverantwortlichen in der Stadt viel dafür getan, die Briefwahl zu vereinfachen. "Wer sich schützen möchte, kann die Briefwahl nutzen", so die Wahlleiterin. Die in den nächsten Tagen zugehenden Wahlbenachrichtigungen enthalten demnach einen QR-Code, über den die Briefwahlunterlagen bestellt werden können. Sie würden zugeschickt und könnten dann von den Wählern ausgefüllt in jeden Briefkasten gesteckt und zurückgesandt werden.

Am Wahltag sind die Wahllokale 8 bis 18 Uhr geöffnet, die öffentliche Stimmenauszählung finde ebenfalls unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen statt.

Die "Freie Presse" wird am 2. Februar in einem Online-Forum mit den drei OB-Kandidaten diskutieren. Moderiert wird das Forum von Astrid Ring, Redakteurin in der Lokalredaktion Freiberg. Die Live-Übertragung finden Sie am 2. Februar unter www.freiepresse.de/ob-brand.

Für das Gespräch können die Brand-Erbisdorfer schon jetzt Fragen einreichen, die im Forum beantwortet werden sollen. Die Fragen sind entweder per E-Mail an red.freiberg@freiepresse, Kennwort OB-Wahl Brand-Erbisdorf, oder per Post an die "Freie Presse"-Lokalredaktion, 09599 Freiberg, Kirchgäßchen 1, zu richten. Brand-Erbisdorfer Bürgermeister seit 1988: Erika Bertram (SED) 1988 bis 1990, Harald Locher (FDP) 1990, Peter Fritsch (FDP) 1991 bis 1999, Volkmar Krauß (AUW) 1999, Volker Zweig (AUW) 2000 bis 2007, Martin Antonow (parteilos) seit 2007.

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