Brand-Erbisdorfer nehmen ihre Kandidaten beim Wort

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Engagement für alle Stadtteile, die Sanierung von Holperpisten und Visionen für die Stadt: Am Tag nach dem ersten Wahlgang haben die Einwohner viele Erwartungen.

Brand-Erbisdorf.

Die Brand-Erbisdorfer sind am 28. Februar zum zweiten Wahlgang gerufen. Am Sonntag hatte keiner der drei Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters die absolute Stimmenmehrheit erzielt.

Beim zweiten Wahlgang ist dann als Stadtoberhaupt gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. Die drei Bewerber haben bis zum 12.Februar, 18 Uhr Zeit, ihren Wahlvorschlag zurückzuziehen, falls sie nicht antreten wollen.

Viele Brand-Erbisdorfer hatten sich bereits Wochen vor der Wahl intensiv mit den Programmen der Bewerber beschäftigt. Dass sie die Politiker auch danach beim Worten nehmen werden, machten Befragte bei einer nicht repräsentativen Blitzumfrage der "Freien Presse" am Tag nach der OB-Wahl deutlich.

Zahlreiche Leser waren in den vergangenen Wochen einem Aufruf der "Freien Presse" gefolgt und hatten Fragen an die drei Bewerber an die Redaktion gesandt. Die Kandidaten hatten sich in vier Fragerunden und im Online-Wahlform, das "Freie Presse" und das Erzgebirgsfernsehen - Kanal9 veranstalteten, Fragen gestellt. (ar/grit/mer)

Ein "Freie Presse"-Spezial zur Wahl finden Sie im Internet unter www.freiepresse/ob-wahl brand


Gibt es einen Zweikampf?

Kai Nagel (37), Brand-Erbisdorf, Qualitätsingenieur bei Bharat Forge Aluminiumtechnik, Vorsitzender FSV Motor Brand-Erbisdorf: "Ein überraschendes Wahlergebnis, bei dem anscheinend etwas mehr als die Hälfte der Bürger für eine Veränderung ist. Der Wahlkampf geht in die Verlängerung. Dabei erwarte ich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mirko Espig und Dr. Martin Antonow." (mer)


Stadt ist Gemeinschaftswerk

Gerd Spillner (56), Oberreichenbach, Produktionsleiter der Freiberger Werkstätten Friedrich von Bodelschwingh und Wehrleiter der Freiwilligen Wehr Oberreichenbach: "Martin Antonow hat für Oberreichenbach einiges getan. Ein OB bewältigt Herausforderungen nie alleine. Das geht nur in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Stadt- und den Ortschaftsräten. Ich drücke allen Kandidaten die Daumen." (mer)


Straßenbau hat Priorität

Frank Pfeifer (44), St. Michaelis, Brandschutzbeauftragter bei Firma Siltronic Freiberg, Abteilungsleiter im SV Linda: "Es ist ein fairer Wahlkampf auf Augenhöhe. Dr. Martin Antonow steht für Beständigkeit und Verlässlichkeit. Doch brauchen wir nicht gerade jetzt einen OB mit Visionen? Ganz wichtig ist, dass die St. Michaeliser Straße endlich gebaut und sicherer würde. Dafür braucht es sportlichen Ehrgeiz." (mer)


Wahlversprechen einhalten

Sindy Fritzsche (38), Gränitz, medizinische Fachangestellte bei einem Kinderarzt in Freiberg: "Ich hoffe, dass derjenige Kandidat, der die Wahl gewinnt, sich auch für die Ortsteile einsetzt. Gerade für Gränitz. In unserem kleinen Ort herrscht viel Frust unter den Einwohnern, viele fühlen sich vergessen und abgehängt. Da sollten die Wahlversprechen auch eingehalten werden!" (mer)


Alle Ortsteile sind wichtig

Denise Kröner (35), Langenau, Niederlassungsassistentin: "Es wäre toll, wenn der bisherige Amtsinhaber sich weiterhin für die Belange aller Ortsteile engagieren könnte. Er hat viele seiner Versprechen gehalten und verwirklicht. Alle Ortsteile sollen mit Leben erfüllt bleiben, die Vereine davon profitieren und sich entwickeln. Ich selbst bin im TOLLeranter Narrenclub und im Fußball aktiv." (mer)

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