Feuerwehr pumpt Haus aus

Nach Gewitter und einem Wolkenbruch rückten am Mittwoch die Freiberger Einsatzkräfte aus. Und in Mulda gab es tags zuvor sogar offenbar einen Tornado.

Gewitter, Sturm und Starkregen haben am späten Mittwochnachmittag in Freiberg die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Am Obermarkt standen Büroräume und Keller des Gebäudes drei beziehungsweise vier Zentimeter unter Wasser, in dem der Personaldienstleister Randstad seinen Sitz hat.

Laut Hans-Jürgen Euringer, Einsatzleiter der Freiberger Feuerwehr, pumpten acht Brandschützer - hauptamtliche Kräfte und Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr - das Wasser ab. Der Einsatz am Obermarkt dauerte etwa eine Stunde.


Außerdem wurden laut Euringer die Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag auch zur Anton-Günther-Straße gerufen. Dort lag ein großer Ast auf der Fahrbahn.

Unterdessen ist am Mittwoch bekannt geworden, dass bei dem schweren Gewitter am späten Dienstagabend gegen 21.30 Uhr in Mulda-Randeck ein Tornado gesichtet worden sein soll. Laut Gemeindewehrleiter Gerd Saring fielen dadurch mehrere Bäume auf Stromleitungen sowie weitere Bäume und Äste auf Straßen. Der Bauhof habe die Straßen wieder beräumt, der Energieversorger sei informiert. Die Tornadoliste Deutschland, eine private Initiative, die eigenen Angaben zufolge seit 18 Jahren Tornados in Deutschland registriert und mehr als 5000 dieser Wetterphänomene dokumentiert hat, bestätigte den Tornado in Mulda. (hh)

 

 

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