Corona: Mittelsachsen bittet Bundeswehr um Hilfe

Der Landkreis will Rechercheteams aufstocken, um Infektionsketten nachzuverfolgen. Nun sucht er Unterstützung bei Bundeswehr, Krankenhäusern, Honorarkräften und weiteren Abteilungen des Landratsamtes.

Freiberg.

Zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten bittet der Landkreis Mittelsachsen Bundeswehr, Krankenhäuser, Honorarkräfte und weitere Abteilungen des Landratsamtes um Unterstützung. Aktuell laufen Gespräche, sagte Pressereferentin Peggy Hähnel. Die Nachverfolgung bezeichnete sie als sehr aufwendig. "Die Mitarbeiter erfragen mögliche Kontaktpersonen von Kranken, ermitteln sie, fragen nach der Intensität des Kontaktes, ehe das Amt selbst Quarantäne anordnen kann." Die Zahl der damit beschäftigten Mitarbeiter sei von der Anzahl der positiven Fälle abhängig. Hähnel: "Derzeit sind alle - außer Mitarbeiter des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, die Einschulungsuntersuchungen durchführen - in die Kontaktermittlung eingebunden." 13 Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Dienstag. (grit/lasc) 

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