Damit der Jobeinstieg gelingt

Etwa 50 Firmen sowie Schulen stellten sich jungen Leuten zum Berufsinformationstag mit Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Freiberg.

Welche Berufe bietet das Handwerk? Was kann man eigentlich am Mittelsächsischen Theater für eine Ausbildung absolvieren? Welche wichtigen Voraussetzungen gehören zum Polizistenberuf? Mit einem breiten Spektrum an beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten, mit Studienangeboten sowie Informationen zu Praktika und Ferienarbeit wandte sich der 12. Berufsinformationstag mit Berufsberatung des Landkreises Mittelsachsen am Samstag an junge Leute, die demnächst ihre Schulzeit beenden.

Im Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg präsentierten sich etwa 50 Firmen und 20 Institutionen, darunter berufsbildende Schulen. Jörg Höllmüller, Beigeordneter des Landrates, begrüßte die zahlreichen Gäste. Er ging auch besonders auf das Weisbach-Schulzentrum ein und hob dessen Ausbildungskompetenz hervor. "Diese Berufsschule hat sich schon viele Jahre auf eine bergmännische Ausbildung spezialisiert und das mit großen Erfolg", sagte Höllmüller. Etwa 590 Besucher nutzten den Informationstag. Das sei gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang, hieß es von den Organisatoren.


Handwerk ist sein Ding

Patrick Fleischer aus Niederschöna schaute sich am Samstag zum Berufsinformationstag ebenfalls im Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" um. Patrick besucht die Klasse 10 der Oberschule Halsbrücke und interessiert sich für holzverarbeitende Handwerksberufe. "Ich habe auch schon ein Praktikum in einem Holzbaubetrieb absolviert", sagte der Oberschüler, der mit seiner Mutter gekommen war. Deshalb wollte er sich speziell am Stand der Handwerkskammer informieren und nach Möglichkeiten zur Ausbildung in diesem Bereich suchen. (mer)


Junge Leute gewinnen

Kristin Scholz aus der Firma Bö-Fi

in Lichtenberg stellte Berufe vor: "Wir bieten Ausbildungen für Hoch-, Tiefbau, Baugeräteführer, Berufskraftfahrer, Mechatroniker und Speditionskauffrau/mann an." Derzeit arbeiten in der Firmengruppe 200 Beschäftigte und 10 Lehrlinge. Sie selbst ist 18 Jahre in der Firma, lernte Speditionskauffrau und arbeitet jetzt in der Bauabteilung. "Wir wollen Interesse für unsere Firma wecken, um das zu erwartende rentenbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern aufzufangen", sagte sie. (mer)

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