Das ist Mittweidas größte Murmelbahn

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Die Konstruktion im Müllerhofgarten haben sechs Kinder selbst entwickelt und gebaut.

Mittweida.

Der Müllerhofgarten in Mittweida ist um eine Attraktion reicher. In den zurückliegenden Tagen haben dort sechs Kinder gemeinsam mit dem Künstler Jens Ossada eine riesige Murmelbahn gebaut, die man weiter anschauen kann: Das farbenfrohe Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Kugeln rollen durch Dachrinnen und Alu-Rohre, durchqueren Eimer und Trichter, setzen Räder und Fähnchen in Bewegung, um am Ende in einer alten Kuchenform zu landen.

In der Kürze der Zeit eine voll funktionsfähige Bahn zu bauen, sei eine echte Herausforderung gewesen, meint der 13-jährige Till. "Wir mussten ja tausende Tests machen, um zu gucken, ob es überhaupt funktioniert", führt der 12-jährige Julius aus. "Manchmal ist die Kugel auch stecken geblieben und kam nicht durch."

Dabei mussten die Kinder alles selbst machen, erklärt Jens Ossada. "Vom Sägen, Bohren und Nieten bis hin zum Anmalen." Auch die gesamte Entwicklung der Bahn habe ganz in den Händen des Nachwuchses gelegen. Dabei konnten die Kinder nur auf die Materialien zurückgreifen, die vor Ort zu Verfügung standen. Zu 95 Prozent habe es sich dabei um ausrangierte Metallteile gehandelt, erklärt der Künstler. "Ich wollte den Kindern so vermitteln, dass man auch aus alten Sachen noch etwas cooles Neues machen kann." Zudem sei die Bahn dank der verwendeten Materialien nicht nur langlebig, sondern auch wetterfest.

Die Idee für das Projekt, das vom Energieversorger Eins gesponsert wurde, hatte Müllerhof-Geschäftsführerin Heike Berndt-Conrad, die eines Tages zufällig einen Flyer für einen Murmelbahnwettbewerb auf ihrem Schreibtisch liegen hatte. "Daraus ist die Idee entstanden", erklärt sie. Auch sie ist vom fertigen Parcours begeistert: "Es sieht wunderschön aus, richtig bunt." (lkb)

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