Denksport schafft Ausgleich beim Homeschooling

Der Freiberger Tim Richter hat sich in der 11. Klasse noch mal besonders angestrengt. Sein Abi schaffte er mit 1,0.

Freiberg.

Mathematik und Maschinenbau waren am Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach" (BSZ) in Freiberg Tim Richters Lieblingsfächer. Dort schaffte er sein Abitur mit dem hervorragenden Ergebnis von 1,0.

"Ich hatte in all meinen Schuljahren gute bis sehr gute Leistungen", erzählt der 19-Jährige. An der Freien Gemeinschaftlichen Schule in Freiberg seien ihm schon wesentliche Grundlagen für die drei Jahre am BSZ vermittelt worden. "In der 11. Klasse habe ich noch einmal richtig Gas gegeben, sodass ich in den folgenden Schuljahren ebenfalls mit sehr guten Leistungen abschneiden konnte", berichtet Tim Richter. Auch die Wochen das Homeschoolings hätte er gut gemeistert und gerade in dieser Zeit täglich ein bis zwei Stunden gelernt. Nur dass er seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fechten, das er seit 2013 betreibt, nicht nachgehen konnte, habe geschmerzt. Doch er fand einen Ausgleich: Schach. "Ich habe vor vielen Jahren von meinem Vater das Schachspielen erlernt, aber es in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Nun habe ich es wieder für mich entdeckt", erzählt der Freiberger. Dass er dabei ab und zu auch einmal gegen den Vater gewinnt, freue ihn dabei besonders.

Seine Lieblingsfächer Mathematik und Maschinenbau werden auch beim Studium für ihn eine große Rolle spielen. "Ich habe mich schon immer für Technik interessiert, sodass es im Oktober ein Maschinenbau-Studium werden soll", erklärt Tim Richter.

Am liebsten hätte er in Aachen studiert, doch das sei sehr weit weg, zumal er sich mit seinen Eltern und seiner Heimatstadt Freiberg sehr verbunden fühle. "Beim Studienort lege ich mich jetzt noch nicht fest. Ich hoffe, dass ich mit meinem 1,0- Abi an anderen Universitäten gute Chancen habe", sagt Tim Richter.

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