Der "Fischmann": Eine feste Größe beim Saydaer Bergfest

Die Organisatoren des 49. Bergfestes haben viel Mut und Engagement bewiesen und ihr Saydaer Bergfest als Sommer Open Air veranstaltet. Wieder mit dabei: Die Klemms.

Sayda.

Coronakrise und Schulanfangswochenende: Sayda hat am Wochenende dennoch sein 49. Bergfest gefeiert. "Wir wollten unseren Einwohnern und Gästen in diesen schwierigen Zeiten wieder etwas bieten und ich denke, das ist uns auch gelungen", sagt Volkmar Herklotz, Vorsitzender des Stadtvereins Sayda. "Wir hatten das erste Mal überhaupt kein Zelt auf dem Festplatz. Mit der Durchführung fast aller Veranstaltungen im Freien und dem Appell zur Einhaltung der Hygieneregeln sind wir recht gut gefahren", ergänzt er.

Die Händler und Schausteller konnten es gar nicht erwarten, nach vielen Wochen wieder auf einem Fest zu sein. So wie der "Fischmann", wie er bei vielen Gästen seit Jahren liebevoll genannt wird. Udo Klemm ist mit seiner Frau Ines bereits seit acht Jahren in Sayda zu Gast. Es ist auch für die Lichtenauer in diesem Jahr der erste Einsatz. Mit Bismarck, Hering, Brathering, Lachs oder Backfischbrötchen und vieles mehr ziehen sie Fischfans natürlich besonders an. Die Gäste wissen, dass bei Klemms der Fisch frisch auf die Brötchen kommt und besonders lecker zubereitet wird. Die Brötchen mit dem Bismarck-Fisch oder dem Backfisch würden am liebsten gegessen, weiß der 59-Jährige. "Wir kommen gern nach Sayda, weil es hier ein sehr nettes Publikum gibt und wir in den acht Jahren viele Freunde gefunden haben, die sogar von auswärts hierher kommen. Mit vielen sind wir schon lange per Du."

Sie würden bereits am Montag anreisen, aufbauen und dann bleibe noch viel Zeit, sich mit ihren Saydaer Freunden zu treffen sowie mit Familie Meyer. "Zwischen uns hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt", erzählt Monika Meyer, die am Samstag selbst den ganzen Tag auf dem Getränkewagen stand. "Wir haben schon mehrfach bei ihnen am Wohnwagen oder bei uns im Garten gegrillt." Auch Ines Klemm schwärmt: "Wir sind wie eine große Familie." Die 53-jährige freut sich bereits auf die Auftritte in zwei Wochen in Marienberg und anschließend in Olbernhau. "Es ist für uns in diesen Monaten eine sehr ungewisse Zeit", so die Lichtenauerin.

Volkmar Herklotz freut sich über die große Resonanz in Sayda, auch wenn das Wetter nur bedingt mitspielte. "Ich denke, unser Aufwand hat sich gelohnt."

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