Drei schwere Unfälle auf A 4 an einem Wochenende

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Mann verliert Kontrolle über Auto und stirbt - Lkw mit Früchten verunglückt

Nossen/Striegistal/Frankenberg.

Bei drei Unfällen am Wochenende auf der A 4 wurde ein Mensch getötet, ein weiterer verletzt. Am Freitagabend war der Golf eines 29-Jährigen in Richtung Dresden, nahe der Anschlussstelle Siebenlehn, auf regennasser Fahrbahn nach links abgekommen und hatte die Mittelschutzplanke gestreift. Das Fahrzeug fuhr nach rechts über die gesamte Fahrbahn und stieß im Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle Siebenlehn mit einem Lkw zusammen. Der Pkw-Fahrer starb am Unfallort. Ein weiterer Pkw fuhr über Trümmerteile und wurde beschädigt. Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt, der Sachschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Nossen die Ortsfeuerwehr Böhrigen sowie die Feuerwehr Hainichen mit sieben Fahrzeugen und 40 Aktiven, sagte Christian Fiedler, Ortswehrleiter von Böhrigen.

Am Samstagmorgen bremste ein 41-jähriger Lkw-Fahrer bei Striegistal, kurz nach der Anschlussstelle Berbersdorf Richtung Dresden verkehrsbedingt. Dabei geriet sein mit Südfrüchten, darunter Mandarinen, beladener Auflieger auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern. Der Sattelzug durchbrach die rechte Schutzplanke und rutschte eine Böschung hinab. Der Fahrer und sein 23-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Abend, die Autobahn war in Richtung Dresden zeitweise voll gesperrt. Es entstand Sachschaden von geschätzt etwa 60.000 Euro.

Leichte Verletzungen zog sich ein Autofahrer (29) am Samstagmorgen zwischen den Anschlussstellen Frankenberg und Chemnitz-Ost zu. Er war auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs und bremste kurz vor Beginn einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei Lichtenau ab. Dabei geriet der Wagen ins Schleudern, stieß mit einem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen zusammen. Beide Wagen prallten gegen zwei Schutzplankenfelder - Schaden: über 10.000 Euro. (fmu/grit)

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