Dreikampf avanciert zum Wahlkrimi

Kandidaten buhlen jetzt verstärkt um die Gunst der Bobritzsch-Hilbersdorfer

Bobritzsch-Hilbersdorf.

Lange Zeit ist es ruhig gewesen in Bobritzsch-Hilbersdorf, und von einem Wahlkampf war wenig zu spüren. Das hat sich nun geändert. Die drei Kandidaten, die Bürgermeister Volker Haupt (CDU) im Amt nachfolgen wollen, touren seit dieser Woche verstärkt durch die fünf Ortsteile, auch erste Plakate hängen und Faltblätter stecken in den Briefkästen. Bis zum Wahltag am 27. Januar werden Jens Merkel von den Freien Wählern, René Straßburger von der CDU und Einzelkandidat Jens Uhlemann für sich werben. Darüber, wer letztlich das Rennen macht und die Mehrheit der 4680 Wahlberechtigten hinter sich versammelt, wird in der Gemeinde rege diskutiert. Der Ausgang scheint offen. Tritt doch Amtsinhaber Haupt nach 28 Jahren nicht wieder an. Die Karten werden also neu gemischt. "Ich bin froh, dass sich drei Kandidaten gefunden haben. Das ist gut für unsere Demokratie", sagte Volker Haupt gestern.

Den bisherigen Wahlkampf umschreibt er als fair. "Es geht nicht ins Persönliche", fuhr der Bürgermeister fort, der sich nach Ende seiner Amtszeit aus dem politischen Tagesgeschehen in seiner Gemeinde heraushalten möchte. (acr)

"Freie Presse"-Wahlforum: Der erste Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Bobritzsch-Hilbersdorf findet am 27. Januar statt, ein möglicher zweiter Wahlgang am 10. Februar. Auf Einladung der "Freien Presse" stellen sich die Kandidaten Jens Merkel (Freie Wähler), René Straßberger (CDU) und Jens Uhlemann (Einzelkandidat mit AfD-Unterstützung) in einem Forum am 18. Januar, 18.30 Uhr im Hotel & Restaurant "Bei Zwillings" im Ortsteil Hilbersdorf vor.

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