Drogen erreichen die Stadt Oederan

Im jüngsten Stadtrat beherrschte dieses Thema besonders die Debatte

Oederan.

"Das Drogenproblem kommt", sagte Jugendhaus-Chefin Iris Eckardt und gewann damit die volle Aufmerksamkeit aller Oederaner Stadträte. "Kiffen gehört inzwischen zum guten Ton. Nicht nur in Oederan." Cannabis, Crystal, Ecstasy und Koks - alles sei da. "Das kommt aus Freiberg und aus Chemnitz", so Iris Eckardt weiter. Wo genau der illegale Drogenhandel in Oederan über die Bühne geht, sagte die Jugendhaus-Chefin nicht. "Die entsprechenden Stellen sind aber informiert", erklärte sie.

Im "Freiraum" verbringen Kinder und Jugendliche aus Oederan und Umgebung ihre Freizeit. "Wir haben bis zu 50 Kinder im Haus", sagte Iris Eckardt. "Unsere Besucher sind zwischen zehn und 25 Jahre alt." Die Einrichtung wird mit städtischem Personal betrieben. Sie ist täglich bis 18 Uhr geöffnet. Die Möglichkeiten im "Freiraum" reichen von offenen Freizeitangeboten bis hin zu Schwarzlichttheater. Vor allem sollen Jugendliche erreicht werden, die sozial benachteiligt sind oder mit Problemlagen wie aggressives Verhalten, Schulunlust, Umgang mit Drogen oder Stress im Elternhaus konfrontiert sind. (dahl)

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