Ein Einhorn auf dem Einkaufszettel

Heimarbeit: Welche Engpässe es noch gibt

Freiberg.

Manchmal stellt es sich hinterher doch als gut heraus, wenn das Internet mal wieder Fisimatenten macht. Etwa dann, wenn gerade die Videokonferenz mit den Kollegen läuft, man mit dem Kugelschreiber spielt und sich dabei unbewusst mit den Händen durch Gesicht und Haare fährt, ohne zu bemerken, dass die Mine des Stiftes ausgelaufen ist und man somit mit blauer Kriegsbemalung, die ständig an Umfang und Komplexität zunimmt, vor der Webcam sitzt. Würde ich so am Konferenztisch im Newsdesk Platz nehmen, die Kollegen würden glauben, Corona hätte mein Zentralnervensystem beeinträchtigt. Zu meinem Glück bleibt die Videokonferenz heute eine Konferenz ohne Videobild. Komisch, gestern beim Einkaufen hat der Kugelschreiber noch funktioniert. Vorbildlich mit Maske ausstaffiert, ging ich durch den Supermarkt. Den Einkaufszettel hatte die Tochter (7) geschrieben. Nur zwei Wünsche konnte ich nicht erfüllen. So gab es weder das waschechte Einhorn zu kaufen, das auf dem Zettel stand, noch das lebendige Pferd. Komisch. Dabei hat doch die Ministerin letztens versichert, bis auf Hefe seien wirklich alle Versorgungsengpässe behoben. www.freiepresse.de/heimarbeit

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