Einbrüche in Praxen: Täter waren auf Bargeld aus

Eine Hausarztpraxis und eine Physiotherapie wurden in der Nacht zum Freitag von unbekannten Dieben heimgesucht.

Freiberg.

Böse Überraschung am frühen Freitagmorgen: Als der Hausmeister des Ärztehauses Friedeburger Straße 13 gegen 6.30 Uhr seinen Dienst antreten wollte, bemerkte er Spuren eines Einbruchs. Sofort verständigte er die Polizei. Unbekannte hatten in der Nacht zum Freitag das Fenster zu einer Praxis aufgehebelt, knackten die Tür zu einem Büro und durchwühlten im Anschluss die Räume.

Die Einbrecher suchten zwei Praxen in dem Ärztehaus heim. Dabei handelt es sich um eine Hausarztpraxis und eine Physiotherapie, sagte Marcus Gerschler, Pressesprecher der Polizeidirektion Chemnitz, am Freitagnachmittag auf Anfrage von "Freie Presse". Seinen Angaben zufolge richteten die Eindringlinge einen Sachschaden in Höhe eines höheren vierstelligen Betrages an. Offenbar waren die Täter auf Bargeld aus. Sie entwendeten keine Gegenstände, sondern ließen nur Bargeld mitgehen - über die Summe macht Polizeisprecher Gerschler auf Nachfrage keine Angaben. Es sei aber nicht nur die Kaffeekasse gewesen. Der insgesamt entstandene Sach- und Stehlschaden wird im Polizeibericht mit mehreren tausend Euro angegeben. Die Polizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Am Freitagnachmittag wechselten Mitarbeiter einer Metallbaufirma im Ärztehaus Türschlösser aus. Am Eingang hingen Zettel von mehreren Praxen, dass sie gerade Urlaub haben.

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