Endlich: Plan für lockere Felsen steht

Baubeginn für die seit 2017 halbseitig gesperrte Straße ist aber noch unklar

Mulda.

Autofahrer stöhnen: Seit Februar 2017 ist die Straße zwischen Mulda und Lichtenberg nun schon halbseitig gesperrt und eine Ampel regelt den Verkehr. Nun sind zumindest die technischen Planungsleistungen für die Felssicherung an der Staatsstraße 209 abgeschlossen. Das teilt Franz Grossmann vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf Anfrage der "Freien Presse" mit.

Wann die Arbeiten beginnen, dazu sagt der Landesamt-Vertreter noch nichts. "Wir haben noch kein bestätigtes Bauprogramm für 2020", sagt Grossmann. Die Hangsicherung müsste mit anderen Bauvorhaben und Umleitungen abgestimmt werden. Die voraussichtlichen Kosten bezifferte der Lasuv-Mitarbeiter mit rund 300.000 Euro.

Im Februar 2017 drohten Felsbrocken von der Böschung auf die Straße zu stürzen. Deshalb wurden der Hang und eine Fahrbahn gesperrt. Eine Baustellenampel leitet seitdem den Verkehr wechselseitig durch das Nadelöhr. Netze, Fangschürze, Prallwand und Einzelblocksicherungen mit Ankern sollen den Hang künftig sichern. Eigentlich wollte das Lasuv die Felssicherung an der S 209 bei Mulda bereits in das Bauprogramm 2019 einordnen.

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