Erneut Einbrüche in Freiberg

Täter suchten Reisezentrum im Bahnhof, Blutspendezentrum und Bürohaus heim. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen.

Freiberg.

Nach den beiden Einbrüchen in ein Büro an der Freiberger Bahnhofstraße und einen Dönerimbiss am Platz der Oktoberopfer in der Zeit von Samstag bis Sonntag, 14.10 Uhr ist die Polizei am Montag noch zu drei weiteren Einbrüchen gerufen worden. So hatten unbekannte Täter die Eingangstür eines Bürogebäudes an der Chemnitzer Straße aufgebrochen. Laut Polizei durchsuchten die Einbrecher mehrere Schränke und Vitrinen und stahlen zwei Räuchermännchen sowie eine große Tafel Schokolade. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Knut Neumann, 1. Vorsitzender der Saxonia-Freiberg-Stiftung, auf rund 4000 Euro - bei einem Stehlschaden von zirka 35 Euro.

Darüber hinaus ist am Montag, 6.40 Uhr der Einbruch in das Reisezentrum im Freiberger Bahnhof bekannt geworden. Das bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei in Chemnitz auf Anfrage von "Freie Presse". Ihren Angaben zufolge drangen die Täter von der Bahnsteigseite aus in den Raum ein, indem sie die Glasscheibe neben dem Fahrkartenautomaten entfernten. Die Einbrecher entwendeten Bargeld in Höhe von zirka 500 Euro, der Sachschaden beläuft sich auf 2000 Euro. Laut einer Sprecherin der Bundespolizei gingen die Täter professionell vor,  im Bereich des Bahnsteiges 1 der Fahrtrichtung Chemnitz, von dem aus der Einbruch erfolgte, gebe es keine Überwachungskamera, sagte sie auf Anfrage von "Freie Presse". Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Fall des Diebstahls aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 0371/4615 105 entgegen.

Das Reisezentrum war am Montag geschlossen, eine Mitarbeiterin saß mit Winterjacke am offenen Fenster. Am Dienstag öffne das Reisezentrum wieder wie gewohnt, berichtete sie.

Ferner ist in das "Haema"-Blutspendezentrum an der Bahnhofstraße eingebrochen worden, bestätigte am Montag ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz. In der Nacht zum Sonntag hatten Einbrecher die Eingangstür aufgehebelt und vier weitere Türen im Inneren aufgebrochen. Anschließend durchsuchten sie Schränke. Ob etwas gestohlen wurde, war am Montagnachmittag noch Gegenstand der Ermittlungen. Das Blutspendezentrum hatte am Montag trotzdem geöffnet.

Der Dönerimbiss "Erbil", der Einbrechern in der Nacht zum Sonntag zum Opfer gefallen war, hatte am Montag wieder geöffnet. Der Inhaber hatte den Einbruch selbst entdeckt. (mit smc)

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