Finanzen - Freiberg begrüßt Kreisumlage-Rabatt

Freiberg.

Die Stadt Freiberg sieht infolge der angekündigten Absenkung des Umlagesatzes von derzeit 31,65 auf 30,5 Prozent für die Jahre 2019 und 2020 "keinen weiteren Erörterungsbedarf" bei der Kreisumlage. Das hat der Stadtrat gestern einstimmig beschlossen. Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) bezeichnete den zwischen Landkreisverwaltung und Bürgermeistern vereinbarten Rabatt als "ein neues Zeichen für ein konstruktives Miteinander". Die Stadt Freiberg hatte zuvor Rechtsmittel gegen die Kreisumlagen für 2017 und 2018 eingelegt. Infolge der Absenkung müsste die Stadt nach eigenen Berechnungen 2019/20 insgesamt rund 1,3 Millionen Euro weniger an den Kreis abführen, als erwartet. Da zugleich aber die Bezugsbasis wächst, steigt die Kreisumlage der Freiberger Kämmerei zufolge dennoch für beide Jahre um 3,1 Millionen Euro auf insgesamt 34,6 Millionen Euro.jan

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