Firmen im Erzgebirge laden zu "Spätschicht"

Beteiligte Unternehmen gewähren Einblicke in Produktionskultur

Annaberg-Buchholz.

Es wird laut, vielleicht heiß und geruchsintensiv sowie spannend: bei der "Spätschicht" am 25. September. Insgesamt neun erzgebirgische Firmen werden bei den Tagen der Industriekultur für wissbegierige Besucher öffnen. Trotz Coronavirus ist es den Unternehmern wichtig, an der Veranstaltung festzuhalten.

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 2600 Besucher an Führungen in 32 Betrieben teil. Die "Spätschicht" als Format der Tage der Industriekultur soll den Blick auf die bestehende Lebendigkeit industrieller Produktion in der Region erweitern.

"Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass Unternehmen ein Zeichen setzen und zeigen, dass hinter ihren Toren trotz strengerer gesundheitlicher und behördlicher Rahmenbedingungen die Produktion weiterläuft und nach wie vor hervorragende Produkte und Entwicklungen von hier aus in die Welt gehen", erläutert Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge.

Auch er staune bei Firmenbesuchen immer wieder über die enorme Vielfalt der Produkte, die im Erzgebirge entstehen. Das Fachwissen in der Region sei groß, weshalb innovative Ideen umgesetzt werden können. Oftmals gründe diese Innovationskraft auf lange Traditionen und gehütete Wissensschätze, die seit Generationen weitergegeben werden.

Die Unternehmen wollen zeigen, dass Erfahrungen aus Jahrhunderten heute in modernen Firmen neue Früchte tragen. "Denn innovative Gedanken und Entwicklungen sind es, die einem Stillstand Paroli bieten", erklärt Lißke. Mit dabei sind bei der "Spätschicht" die Firmen BGH Edelstahl Lugau, DMB Metallverarbeitung aus Grünhain-Beierfeld, Eidam Landtechnik aus Lößnitz, Gazima Galvanik Zimmermann aus Grünhain-Beierfeld, Huss Maschinenbau aus Neudorf, Mennekes Elektrotechnik Sachsen aus Neudorf, Norafin Industries (Germany) aus Mildenau, Omeras Lauter-Bernsbach und die PTF Pfüller aus Stollberg. (fp)

Anmeldungen zur Spätschicht sind ab sofort im Internet möglich unter www.industriekultur-chemnitz.de/erzgebirge.

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