Flutschutz: Erneut Absage an Falkenau

Appell an die Behörden hat nichts gebracht

Verschaukelt fühlen sich die Falkenauer Ortschaftsräte nach der Auswertung der Antworten auf den Ende März an verschiedene Behörden und Institutionen verschickten offenen Brief. Die Forderung nach baulichen Flutschutzmaßnahmen für den Ort wurde erneut abgelehnt. 2016 hatte die Landestalsperrenverwaltung (LTV) die ursprünglich geplanten, 4,5 Millionen Euro teuren Maßnahmen gestrichen, weil sich nach einer erneuten Berechnung herausgestellt hatte, dass die Kosten gemessen an den zu schützenden Werten zu hoch sind.

"Wir haben unser Ziel nicht erreicht", sagte Ortschaftsrat Andreas Kluge (Freie Wähler). Dabei hatte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei seinem Besuch im Mai zugesagt, man werde sich die Angelegenheit noch einmal anschauen. Auf Nachfrage der "Freien Presse" erläuterte Regierungssprecher Ralph Schreiber: "Die Realisierung des Vorhabens war aus wirtschaftlichen Aspekten nicht zu rechtfertigen." Er verweist auf die Kooperation von LTV und Stadt Flöha, die weniger teure Möglichkeiten untersuchen, um den Hochwasserschutz zu verbessern. (mbe)

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