Forschungszentrum der Bergakademie Freiberg nimmt Arbeit auf

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Freiberg (dpa/sn) - Ein neues Forschungszentrum hat am Dienstag an der Technischen Universität (TU) Freiberg die Arbeit aufgenommen. Ziel sei es, sogenannte Hochtemperaturprozesse zu untersuchen, die bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle spielen, teilte die TU mit. Dabei handele es sich um neue, nachhaltige und klimafreundliche Technologien und Materialien, die erneuerbaren Strom als Reaktionspartner und Wärmeträger einbinden.

Die 30 Professuren des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS) und ihre Forschungsgruppen arbeiten demnach in chemischen und physikalischen Laboren sowie großen Forschungshallen für Prozess- und Materialentwicklungen zusammen. Das Besondere daran sei, dass sich die Entwicklungen entlang einer geschlossenen Innovationskette, ausgehend von der Theorie über Laborversuche, Technikums- und Pilotanlagen bis hin zur Großversuchstechnik umfassend analysieren und bewerten lassen, hieß es.

Die Planungen für das neue Forschungszentrum gehen bis ins Jahr 2015 zurück. Damals setzte sich TU Bergakademie Freiberg bei einem bundesweiten Wettbewerb um eine Förderempfehlung für Forschungsbauten an Hochschulen durch. Baubeginn war dann 2016, fünf Jahre später erfolgte die Übergabe. Die Baukosten in Höhe von 34,2 Millionen Euro wurden vom Bund und dem Land Sachsen aufgebracht. Hinzu kamen Kosten für Großgeräte und technische Öfen in Höhe von rund 13 Millionen Euro.

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