Freiberg: Mann mit Spielzeugpistole entblößte sich - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Freiberg. Der Mann, der am Freitag Mitarbeiter einer Bank in der Karl-Kegel-Straße in Freiberg mit einer Plastikpistole bedroht hat, soll kurz danach an eine Bushaltestelle uriniert und dann in Richtung Brander Straße gelaufen sein. Nun werde wegen Bedrohung und wegen exhibitionistischen Handlungen ermittelt, teilt Marcus Gerschler von der Polizeidirektion Chemnitz auf Anfrage mit. Die Ermittlungen laufen weiter; zudem sucht die Polizei Zeugen. "Im Vorraum der Bank haben mehrere Personen den Sachverhalt mitbekommen und beobachtet", sagt Gerschler. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Freiberg unter 03731 700 entgegen.

Am Sonntag hatte die Polizei den Vorfall bekannt gemacht: Ein 35-jähriger Deutscher betrat die Bank und sprach an einem Service-Schalter bei einem Mitarbeiter vor. Da der Bank-Mitarbeiter kein konkretes Anliegen verstehen konnte, verließ der vermeintliche Kunde die Filiale wieder. Einige Minuten später kehrte er jedoch zurück, holte eine Pistole hervor und bedrohte damit mindestens drei Mitarbeiter. Forderungen machte der Mann nicht laut, sodass die Mitarbeiter laut Polizei auf ihn einredeten, die Waffe wegzustecken. Der Täter kam dem nach, verließ wiederum das Gebäude und flüchtete. Verletzt wurde niemand. 14.55 Uhr nahmen alarmierte Beamte den Mann im Bereich der Bahnunterführung nahe der Olbernhauer Straße vorläufig fest. (cor/lasc)
 

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