Freiberg: Rathaus hebt Mundschutz-Pflicht auf

Freiberg.

In Mittelsachsen sind am Donnerstag sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Das hat das Landratsamt auf seiner Website vermeldet. Alle Betroffenen stammen demnach aus dem Altkreis Freiberg, es handelt sich laut Behörde um Einzelfälle. Seit März gab es damit 454 bekannte Infektionen, in 2453 Fällen Quarantäne erlassen worden, 2122 haben sie wieder verlassen. Auch die Stadtverwaltung Freiberg will die Beschränkungen wieder aufheben, die seit dem Positiv-Test von drei Mitarbeitern eingeführt worden waren. Das hat Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) am Donnerstag angekündigt. Neue Fälle seien nicht hinzugekommen, sieben Personen seien in Quarantäne geschickt worden. Ab Montag nun werde die strikte Trennung der Bereiche innerhalb der Verwaltung wieder aufgehoben, auch die Mitarbeiter seien nicht mehr verpflichtet, außerhalb ihrer Diensträume Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Krüger lobte seine Mitarbeiter, die seit Beginn der Coronapandemie stets den Besucherverkehr auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht erhalten hätten. "Der Betrieb lief normal weiter, es gab keine Einschränkungen", so der OB. (lasc/grit)

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