Freiberger als Vorsitzender bestätigt

Freiberg/Dresden.

Der gebürtige Freiberger Benjamin Karabinski ist für weitere zwei Jahre Vorstandsvorsitzender der Wilhelm-Külz-Stiftung in Dresden. Am 30. Juni habe sich der Verwaltungsrat des der FDP nahestehenden Bildungswerks konstituiert und den 38 Jahre alten früheren Landtagsabgeordneten abermals zum Vorsitzenden gewählt, informierte die Stiftung. Karabinski sei seit 2004 Mitglied im Verwaltungsrat und stehe seit 2015 an dessen Spitze. In der Zeit 2009 bis 2017 war er Stadtrat in Freiberg. Zu seinen Stellvertretern wurden der Seiffener Meister für Holzspielzeug, Tino Günther, und der Dresdner Wirtschaftswissenschaftler Philipp Junghähnel ernannt. Die Külz-Stiftung leistet Erwachsenenbildung, wurde im Jahre 1991 gegründet und trägt den Namen des einstigen Dresdener Oberbürgermeisters, der sich der NS-Gleichschaltung widersetzte und im Jahr 1933 weigerte, die Hakenkreuzflagge am Rathaus zu hissen. Deshalb wurde er seines Amtes enthoben.(mick)

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