Freiberger Gruppe geht für Seerettung auf die Straße

Morgen Demonstration für Hilfsorganisationen in der Innenstadt

Freiberg.

Eine Gruppe namens "Junge Netzwerk Freiberg" ruft für morgen zu einer Demonstration für die Helfer und aus der Seenot Geretteten des Dresdner Seerettungsschiffs "Lifeline" auf. "Seenotrettung ist kein Verbrechen", lautet das Motto. "Wenn die Frage, ob ertrinkenden Menschen geholfen werden muss, diskutabel erscheint, ist es höchste Zeit, laut zu widersprechen", so Paul Kaluza, der Anmelder der Demonstration. Er spricht damit den Streit der Unionsparteien um die Asylpolitik und die Irrfahrt des Rettungsschiffes "Lifeline" vor zwei Wochen an. Es durfte mehrere Tage keinen europäischen Hafen anfahren, dem Kapitän droht nun eine Anklage.

Das Junge Netzwerk Freiberg ist nach eigenen Angaben ein lokales Netzwerk linker Jugendinitiativen und Parteiorganisationen. Die Demonstration beginnt 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, führt über den Roten Weg, den Platz der Oktoberopfer und den Obermarkt zum Schlossplatz, wo sie 15.30 Uhr mit einer abschließenden Kundgebung enden wird. In Anlehnung an die Rettungswesten der Schifffahrer solle orangefarbene Kleidung getragen werden, so die Organisatoren. (jrd)

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