Freiberger Muslime beten für eigenen Gebetsraum

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Die Gläubigen wollen ein Haus oder eine Wohnung für ein Kulturzentrum und einen Gebetsraum kaufen


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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    20.02.2013

    Auf eine Glaubensrichtung mehr oder weniger kommt es in Freiberg nun wahrlich nicht an, aber warum sucht man so demonstrativ die Öffentlichkeit mit all ihren wohl betuchten Gutmenschen aus den priveligierten Vororten!?

  • 0
    1
    gelöschter Nutzer
    20.02.2013

    An Ihren Taten werdet Ihr sie erkennen und wessen Geistes sie sind.
    Wo sind Fragen nicht erlaubt? Wer scheut die Antworten auszusprechen?
    Wer zeigt mit einer Antwort sein wahres Gesicht welches er jetzt noch verhüllt und schweigt deswegen? Erfolgt darum nur stiller Protest um die Ziele nicht zu gefährden ?

  • 0
    1
    gelöschter Nutzer
    20.02.2013

    @Freidenken

    Fragen über Fragen, aber diese sollten gestellt werden dürfen. Danke für Ihren Kommentar. Wer bewertet hier so einen Kommentar negativ?

  • 1
    4
    gelöschter Nutzer
    19.02.2013

    Was sind die Ziele des Kulturzentrums ?
    Die Förderung der Toleranz und des kulturellen Zusammenlebens mit - - - Andersgläubigen, durch Organisation von Themenabenden über Moses, Abraham und Jesus mit Juden und Christen. Organisation und Veranstalten von gemeinsamen Andachten mit Juden und Christen ?
    - Heterosexuellen durch Unterstützung und Hilfeleistungen bei Mobbing und Ausgrenzung
    - Andersdenkenden, durch Arbeitskreise mit Kritikern zu den Themen Beschneidung, Rassismus, Zwangsheirat, Religionsfreiheit, Gewaltverzicht und Gleichberechtigung
    von Mann und Frau
    - vom Islam abgefallenen (Apostasie), Familienzusammenführung trotz Abwendung vom Islam - freiheitlich selbstbestimmten Frauen durch Förderung von Schul- und Leistungssport, selbstbestimmte Kleiderregelung für alle Menschen, Förderung der freien Berufswahl für Frauen in allen muslimischen Ländern
    - Zusammenarbeit mit allen den Frieden liebenden Kräften zum Erreichen einer Aussöhnung im Nahen Osten und des friedlichen Erreichens eines Friedensvertrages mit Israel
    - Deutschkurse zur Förderung des Zusammenlebens mit den hier lebenden Menschen

    Es gibt auf diesem Gebiet noch viel Arbeit und andere Themen, die auch ich unterstütze.
    Aber sind das die Themen, die sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hat ?

    Oder geht es um die Erziehung zur Toleranz der hier lebenden Menschen gegenüber der arabischen Sprache, der islamischen Rechtsprechung (der Scharia), dem Einführen der Islamischen Kleiderordnung (zuerst nur für die Mitglieder),
    um Einführung eines kulturellen Lebens nach dem Vorbild Mohammeds (mit Kinderehen und Polygamie in Deutschland) ? Geht es um ein Werben für Toleranz gegenüber der Kairoer Erklärung der Menschenrechte von 1990? Nimmt der Verein zu diesen Fragen in aller Öffentlichkeit Stellung?

    Wie dienen Arabischkurse dem kulturellen Zusammenleben in Deutschland? Damit der Iman aus Saudi Arabien besser verstanden wird wenn er die Kairoer Menschenrechtserklärung erläutert, die die nach Islamischen Verständnis die einzige und wirklich zu befolgende ist, wenn er zur Befreiung Jerusalems spricht, das Verbot für Kirchenbauten auf der Arabischen Halbinsel erklärt? Damit ihn alle verstehen wenn, die Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft erklärt wird, Berufsverbot Fahrverbot Permanentüberwachung der Frau durch die Familie mit Unterstützung der Staatsführung?
    Wenn es dem es dem Verein um letztgenanteres geht so will ich so einen Verein nicht in meiner Straße, nicht in meiner Stadt, nicht in meinem Land haben !!!

  • 5
    1
    gelöschter Nutzer
    19.02.2013

    @St0nemender: Ich schließe mich Ihrer von Weisheit geprägten Meinung an, Wissenschaft und Religion schließen sich aus! Religion macht es sich viel zu einfach, sucht einfache Antworten auf komplexe Fragen! Die Wissenschaft liefert Beweise, Religion nicht! Ich glaube nicht an Gott aus Mangel an Beweisen!

    Da unser Staat aber den christlichen Kirchen genug Geld zuspielt, sollten auch die Muslime ihren Gebetsraum bekommen. Es schafft letztendlich Frieden und Versöhnung!

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    19.02.2013

    "Rund 17 Jahre lang hatten sich die meisten von ihnen als muslimische Angehörige der Uni in Räumlichkeiten der Bergakademie regelmäßig treffen und zum Gebet versammeln dürfen.
    ... ein Raum im Sportkomplex an der Lessingstraße zur Verfügung - und zwar ausschließlich muslimischen Studenten." Sowohl in Vergangenheit und Gegenwart wurden die Gebetsräume an der Bergakademie von der Gesamtheit der Freiberger Muslime genutzt.

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    19.02.2013

    Der Erfolg des Vereins KBZF e.V. (siehe Facebook) hängt entscheidend von dessen Akzeptanz durch die Freiberger Bürger, Muslime und Nichtmuslime gleichermaßen, ab.
    Diese Akzeptanz kann nur durch Kooperationsbereitschaft, Vertrauenswürdigkeit und Tranzparenz des Vereins nach innen und außen erreicht werden. Nur so kann die Situation der Muslime in Freiberg nachhaltig verbessert und das friedliche und konstruktive Zusammenleben mit der Freiberger Mehrheitgesellschaft gefördert werden.

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    18.02.2013

    @Hansiflo
    Sie scheinen meinen Beitrag nicht verstanden zu haben, seis drum!
    Vielleicht sollten Sie selbst mal gedanklich etwas flexibler sein.

  • 0
    5
    gelöschter Nutzer
    18.02.2013

    Na dann forschen Sie mal weiter. Auf solche Menschen wie Sie hat die Welt schon lange gewartet. Schade nur, dass Sie gedanklich so kurz greifen und nur eine Seite kennen. Das macht das Forschen allerdings schwierig, denn da sollte man zumindest fexibel und auf die unterschiedlichsten Ergebnisse gefasst sein.

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    18.02.2013

    "...Alle Dinge, die man nicht auf den ersten Blick erklären kann, gibt es nicht..."
    Sie verwechseln da was. Dinge die man nicht erklären kann, werden in der Wissenschaft so lange erforscht, bis man sie erklären kann.
    Die religiösen "Fanatiker" machen es sich da viel einfacher, sie sagen, das muss Gott gewesen sein. Es ist sehr traurig, das sich viele mit dieser einfachen Antwort (Gott wars) zufrieden geben.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    16.02.2013

    Oh je Stonemender, wo kommen Sie denn her? Kultur, Toleranz und wissenschaftliche Auseinandersetzung scheinen da fremd. Alle Dinge, die man nicht auf den ersten Blick erklären kann, gibt es nicht und sind auch viel zu anstrengend. Das hatten wir schon paar mal. Was dabei herausgekommen ist, dürfen Sie ruhig mal nachlesen, oder sich erzählen lassen. Es scheint sich auch dort noch nicht herumgesprochen zu haben, dass es eben gerade viele Naturwissenschaftler und Ingenieure gibt, die den Christlichen Glauben leben.
    Aber vielleicht müssen wir Ihnen diesen unausgeschlafenen, schrägen intellektuellen Erguss einfach auch verzeihen. Es war schließlich erst 7.29 Uhr als er Ihr Gehirn verließ. Dabei hört man immer, der Intellektuelle wird stets erst am späten Nachmittag aktiv.

  • 2
    3
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    Agnostizismus, so Wikipedia, ist eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens betont. Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird nicht bestritten. Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da der Glaube an Gott möglich ist, selbst wenn man die Möglichkeit der Gewissheit bezüglich seiner Existenz verneint. Die Frage ?Gibt es einen Gott?? beantworten Agnostiker dementsprechend nicht mit ?Ja? oder ?Nein?, sondern mit ?Ich weiß es nicht?, ?Es ist nicht geklärt?, ?Es ist nicht beantwortbar? oder ?Es ist nicht relevant?.

    Es ist tatsächlich kindisch, Gott in unser begrenztes Vorstellungsvermögen quetschen zu wollen.
    Das schließt aber nicht aus, dass es ihn geben könnte. :)

  • 7
    4
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    Nette Zitate. Leider in Teilen erfunden, in Teilen aus dem Zusammenhang gerissen und in manchen Teilen, nun sagen wir mal, zum Ende seiner Karriere war Newton nicht mehr der Hellste aller Köpfe :D

    Einstein hat sich für einen Agnostiker gehalten. Der tiefe Widerspruch zwischen Wissenschaft und dem persönlichen Gott der abrahamitischen Religionen war ihm deutlich bewusst. Aus dem Grund hat er die Gottesvorstellung des Islam und des Christentums auch mehrfach als kindisch bezeichnet...

  • 2
    5
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    @St0nemender:
    "Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte Erkenntnis."
    (Isaak Newton, Physiker, Mathematiker und Astronom)

    "Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem
    großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ...
    Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken."
    (Albert Einstein, Physiker)

    "Die gelegentlich gehörte Meinung, dass wir im Zeitalter der
    Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, dass wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Bis zum heutigen Tag hat die Naturwissenschaft mit jeder neuen Antwort wenigstens drei neue Fragen entdeckt. Nur ein erneuerter Glaube an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten kann. Wissenschaft und Religion sind dabei Geschwister, keine Gegensätze ... "
    (Werner von Braun, Physiker, Raumfahrttechniker)

    "Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander.
    Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen."
    (Prof. Dr. Max Planck, Physiker, Begründer der Quantentheorie)

    "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
    (Werner Heisenberg, Physiker)

  • 1
    7
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    Die Stadt Freiberg fällt ja immer wieder mit sehr merkwürdigen Aktionen auf: Erst wird der Tag der Sachsen so durchgeführt, dass Besucher glauben, sie seien bei weltkriegsverherrlichenden Wehrmachtsfestspielen gelandet, in denen der Überfall auf die Sowjetunion glorifiziert wird. Dann schikaniert man Muslime, die einen Gebetsraum haben wollen und schwadroniert über die "Gefahr", ein Anziehungspunkt für Muslime aus der Region zu werden, obwohl es in der ganzen Region kaum Muslime gibt. Für die Stadtverwaltung Freiberg kann man sich wirklich nur schämen.

  • 4
    5
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    Wie das Verhalten der Stadtverwaltung mal wieder zeigt, wäre das ein wichtiges Zeichen der Toleranz in Freiberg. Wovor hat man Angst?...dass "Muslime aus der ganzen Region kommen"? "Ruhestörung"? ...vielleicht sollte man "mit Mitbürgern ins Gespräch kommen und Vorurteile abbauen" bei der Stadt anfangen.

  • 6
    5
    gelöschter Nutzer
    15.02.2013

    Es fasziniert mich immer wieder, wie Menschen es schaffen, gleichzeitig Student einer Natur- oder Ingenieurswissenschaft zu sein, und gleichzeitig an Gott zu glauben. Der Widerspruch sollte doch eigentlich evident sein. So oder so, wäre es mir lieber, man würde der Religion - jeder Religion - so wenig öffentlichen Raum wie möglich einräumen.