Freiberger Tafel begeht 15-jähriges Bestehen

1100 Bedürftige erhalten Lebensmittel - Auch in Flöha und Eppendorf

Freiberg/Flöha.

Die Freiberger Tafel begeht im Mai ihren 15. Jahrestag. An ihren Ausgabestellen in der Bergstadt, aber auch in Flöha und Eppendorf, erhalten derzeit rund 350 Bedarfsgemeinschaften jede Woche Lebensmittel. Damit werden etwa 1100 bedürftige Menschen - Kinder und Jugendliche sowie alleinerziehende Mütter, Rentner, Arbeitslose und Asylbewerberfamilien - unterstützt. Das teilt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann, zugleich Schirmherrin der Freiberger Tafel, mit. Zugleich dankt sie Tafel-Leiterin Monika Zeuner, deren rechter Hand Kathrin Helbig und den etwa 30 ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz. Jede Woche holen die Helfer sechs bis sieben Tonnen Lebensmittel von den Märkten ab und sortieren sie aus.

Im Jahr 2004 war die Tafel - bedingt durch die hohe Anzahl der Bedürftigen nach den Hartz-IV-Reformen - aus dem Drei-Personen-Projekt des Freiberger Tisches entstanden. Start war in den damaligen Räumen der Caritas. "Ein fahrbarer Untersatz wurde kurzer Hand in Form eines Polos aus dem Hochwasserprojekt der Caritas genutzt, um die ersten Lebensmittellieferungen abholen zu können", erinnert sich Bellmann. Sie unterstützte die Tafel dabei, die bürokratischen Hürden bei der Gründung zu nehmen. Am 25. Mai 2005 fand der Gründungsakt statt; im September 2005 wurde die erste Ausgabestelle in der Freiberger Marienstraße 4 eröffnet. Seit Dezember 2012 ist die Tafel in der Friedeburger Straße 19 zu finden.

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