Freiberger Uni entwickelt Feuerwehr-App weiter

TU Bergakademie unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Thüringer Ministerium

Freiberg.

Mit dem am Mittwoch unterzeichneten Kooperationsvertrag zwischen dem Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales und der TU Bergakademie Freiberg legt Thüringen die Grundlage für die Einführung der von Freiberger Informatikern entwickelten Feuerwehr-App. Die App soll eine Weiterentwicklung der bereits seit 2015 in Sachsen zum Einsatz kommenden Version sein, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Freiberger Uni. "Durch die Einführung der Feuerwehr-App und der Beschaffung der erforderlichen Tablets gelingt ein erster großer Schritt zur Digitalisierung der Feuerwehren in Thüringen. Die App hat sich in Sachsen bereits bewährt und wird nun auf Thüringer Verhältnisse zugeschnitten", betonte Thüringens Innenminister Georg Maier.

Mit der App können demnach die Thüringer Feuerwehren auf in den Einsatzfahrzeugen mitgeführten Endgeräten, unter anderem auf Rettungsdatenblätter von verunfallten Pkw, zugreifen. Sie warnen vor Gefahrenpunkten und zeigen die Schnittstellen bei der Rettung aus verformten Karosserien. Eine besondere Bedeutung komme der App beim Umgang mit Elektroautos zu, da die Akkus besondere Gefahren für Rettungskräfte bedeuten. Die Entwicklung der App soll laut TU in diesem Jahr fertiggestellt werden. Zu Beginn des Jahres 2022 erfolge der flächendeckende Rollout. (bk)

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