Freiberger wegen Vergewaltigung einer Neunjährigen zu Freiheitsstrafe verurteilt

Chemnitz/Freiberg. Das Landgericht Chemnitz hat am Donnerstag einen 22-jährigen Freiberger wegen schwerem sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sieben Monaten verurteilt. Der ehemalige Förderschüler hat laut Richter Michael Mularczyk gestanden, im Zeitraum zwischen Januar und April 2016 ein neunjähriges Mädchen in vier Fällen missbraucht und einmal vergewaltigt zu haben. Dafür lockte er das Nachbarskind  in seine Wohnung oder in den Keller. Dort zwang er das Mädchen zunächst zu "Doktorspielen" und zeigte ihm Pornos. Einmal vergewaltigte er die Neunjährige in einer Zugtoilette - bei einem gemeinsamen Ausflug mit seiner Mutter.

Seit Mai sitzt der Freiberger in der Justizvollzugsanstalt Zwickau. Jetzt soll er nach Waldheim verlegt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (hh)

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