Freibergs Amtsgerichtsdirektor warnt vor falschem Gerichtsvollzieher

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Ein Anrufer hat sich bei einer Brand-Erbisdorferin als Obergerichtsvollzieher ausgegeben und wollte 600 Euro auf ein ausländisches Konto überwiesen haben. Dabei verwendete er den echten Namen eines Obergerichtsvollziehers des Amtsgerichts. Doch die Frau ließ sich nicht täuschen.

Freiberg.

Der Freiberger Amtsgerichtsdirektor Jochen Sell warnt vor Betrügern: Ein Mann habe mehrfach bei einer Brand-Erbisdorferin angerufen und sich mit dem echten Namen eines Obergerichtsvollziehers des Amtsgerichts gemeldet. Die Frau sollte 600 Euro per Postanweisung auf ein ausländisches Konto überweisen. Glücklicherweise sei sie dem Betrüger nicht auf den Leim gegangen.

Sell betont, dass Gerichtsvollzieher Zahlungsaufforderungen nur schriftlich mit den Angaben über Gläubiger, vollstreckbaren Titel und Schuldenhöhe versenden. Ein Gerichtsvollzieher des hiesigen Amtsgerichts würde nie bei einem Schuldner anrufen, der nicht zuvor eine schriftliche Zahlungsaufforderung erhalten habe. Alle Gerichtsvollzieher hätten ein inländisches Dienstkonto, das auf jedem Schreiben mitgeteilt werde und auch über die offizielle Internetseite des Freiberger Amtsgerichts abgefragt werden könne.

Amtsgerichtsdirektor Sell unterstreicht: "Vor dieser Betrugsmasche muss man auf der Hut sein."

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.