Freie Wähler unterstützen Hotelprojekt

Stadtratsfraktion sieht neue Chancen für Freiberg

Freiberg.

Die Fraktion Freie Wähler Mittelsachsen im Freiberger Stadtrat begrüßt das Hotelprojekt am Tivoli. Das geht aus einer Pressemitteilung der Fraktion hervor. "Vor dem Hintergrund kritischer Äußerungen einiger anderer Fraktionen im Freiberger Stadtrat bekräftigt die Stadtratsfraktion der Freien Wähler Mittelsachsen ihre Unterstützung für ein eventuelles Hotelprojekt am Freiberger Tivoli", heißt es darin.

Das Vorhaben biete für Freiberg vielfältige Chancen.Aufgrund der sich ergebenden Kooperationsmöglichkeiten und Synergien verbessere der Hotelbetrieb wesentlich die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb und damit dauerhaften Erhalt des Tivoli. Größere Hotelbetriebe würden erfahrungsgemäß das lokale Tourismusmarketing mit eigenen Kampagnen unterstützen und hätten Zugang zu zusätzlichen Vertriebskanälen. Damit könne die Bekanntheit Freibergs wesentlich erhöht und zusätzliche Gäste für Freiberg könnten gewonnen werden. Zudem sieht die Fraktion auch Vorteile für Gastronomie und Handel vom zusätzlichen Gästeaufkommen. Die Voraussetzungen für die Durchführung von größeren Konferenzen und Veranstaltungen in Freiberg würden sich deutlich verbessern. "Die Angebotsvielfalt für Gäste unserer Stadt erweitert sich. Eine innerstädtische Brache wird aufgewertet und das Stadtbild verschönert. Durch die Investition fließen Mittel in unsere Region. Direkt und indirekt entstehen zusätzliche Arbeitsplätze", argumentieren die Freien Wähler.

"Sowohl im Tourismus als auch im Tagungs- und Veranstaltungsgeschäft sehen wir noch vorhandene Wachstumspotenziale, zu deren Erschließung das vorgesehene Hotelprojekt einen wichtigen Beitrag leisten kann", heißt es in der Stellungnahme weiter. Laut Freien Wählern sollten sich Stadtrat und Stadtverwaltung potenziellen Investoren gegenüber aufgeschlossen zeigen und nicht entgegen marktwirtschaftlicher Prinzipien in den unternehmerischen Wettbewerb eingreifen. Die Freiberger Hotelbetriebe hätten gezeigt, dass sie ihre Angebote in den letzten Jahren deutlich aufgewertet und modernisiert hätten. Sie müssten aus Sicht der Freien Wähler den Wettbewerb mit möglichen neuen Anbietern nicht scheuen. (ug)

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