Freiwillige Feuerwehren arbeiten enger zusammen

Großschirma und Reinsberg vereinfachen Nachbarschaftshilfe

Großschirma/Reinsberg.

Die freiwilligen Feuerwehren der Stadt Großschirma und der Gemeinde Reinsberg wollen enger zusammenarbeiten. Wenn die Einsatzkräfte von Großschirma etwa auf das Gebiet von Reinberg ausrücken, trägt künftig trotzdem Großschirma die Kosten. Andersherum gilt das genauso. Am Montag hat nun auch der Stadtrat von Großschirma eine entsprechende Vereinbarung einstimmig angenommen, die nun Anfang April in Kraft treten soll.

Das Landesgesetz sieht vor, dass Gemeinden auf Anforderung mit ihren Feuerwehren auch außerhalb ihrer Zuständigkeit Hilfe leisten müssen. Das gilt aber nur, wenn Einsatzkräfte nicht dringend auf eigenem Gebiet benötigt werden. Ohne eine entsprechende Vereinbarung verbleiben die Kosten aber bei der Stadt/Gemeinde, auf deren Gebiet der Einsatz stattfindet.

Vereinbarungen zur gegenseitigen Hilfeleistung ohne Rechnungslegung hat Großschirma bereits 2010 mit Freiberg und 2015 mit Halsbrücke geschlossen. Demnächst möchte man auf Oberschöna zugehen, sagt Großschirmas Bürgermeister Volkmar Schreiter (FDP).

Der Verzicht auf das gegenseitige Ausstellen von Rechnungen gilt nicht in jedem Fall. Etwa dann nicht, wenn es, wie häufig bei Autounfällen, einen Schuldner gibt. Oder wenn wegen des Einsatzes auf fremdem Gebiet Ausrüstung ersetzt werden muss.

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