Freiwillige unterstützen montanhistorisches Erbe im Erzgebirge

TU Bergakademie gehört zu den Organisatoren eines Projektes in Schneeberg - Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt

Freiberg/Schneeberg.

Ein internationales Freiwilligenprojekt findet zum zweiten Mal im Erzgebirge im Rahmen der Bewerbung zum Unesco-Welterbetitel statt. Ort des Geschehens ist Schneeberg, teilt die Wirtschaftsförderung Erzgebirge mit. Neben den Arbeitseinsätzen begeben sich die 20- bis 30-jährigen Teilnehmer, die unter anderem aus Bulgarien, Frankreich, dem Libanon, Mexiko, Portugal, den USA, Brasilien, China, Hongkong und Taiwan kommen, auf Bildungsexkursion durch die Bergstadt Schneeberg und Umgebung und erleben, wie sich die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohorí über viele Jahrhunderte entwickelt und erhalten hat.

Das Projekt ist Teil des European Heritage Volunteers Projekts zur Entwicklung modellhafter Beispiele für Freiwilligenprojekte in Bereichen des Europäischen Kulturerbes. Ziel ist es laut den Organisatoren, die Erfahrungen dieser Projekte ab 2019 auf andere Erbestätten innerhalb Deutschlands und im europäischen Ausland zu übertragen und dort vergleichbare Projekte zu initiieren.

Organisiert wird das Projekt gemeinsam vom Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie und European Heritage Volunteers, in Zusammenarbeit mit dem Verein Welterbe Montanregion Erzgebirge und dem Sächsischen Innenministerium. (bk)

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