Für trockene Keller: Weißenborn bekommt größere Rohre fürs Regenwasser

Wenn es stark regnet, laufen die Keller am Wernergraben in Weißenborn voll. Die alten Rohrleitungen können die Wassermassen nicht fassen; gut 120 Anwohner sind betroffen. Deshalb werden derzeit neue, größere Rohre verlegt, die das Regenwasser in die Mulde führen sollen. Seit zwei Wochen sind Vorarbeiter Sebastian Fabel (Foto rechts, Mitte) und Baggerfahrer Marcel Werner von der Freiberger Firma LSTW hinter den Gärten der sogenannten Stalinallee zu Gange. Unterstützt werden sie von Subunternehmer Andy Drechsler (Foto rechts, im Bild links) von der gleichnamigen Firma. "Zuerst ist der Kanal von der Mulde bis zur Straße dran. Aktuell arbeiten wir an einem Hausanschluss, damit auch das Regenwasser von den Dächern in die Mulde abfließen kann", erklärt Fabel. Dann werden die neuen Rohre auch entlang der Straße Am Wernergraben bis zum Ende der Sackgasse verlegt. "Aktuell liegen wir im Plan. Bis 15. Dezember soll alles fertig sein", so Fabel. Der präventive Hochwasserschutz gliedert sich in drei Bereiche. 2019 sind die Teilbereiche 2 und 3 abgeschlossen worden. Nun ist der Teilbereich 1 dran. 175.000 Euro hat die Gemeinde dafür in den Haushalt eingestellt; ein Fördermittelantrag wurde abgelehnt. Die Gemeinde lässt den Bau gemeinsam mit dem Wasserzweckverband Freiberg ausführen. Das hatte das Landratsamt so beauflagt. (cor)

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