Gefahrenstelle wird untersucht

Kommission begutachtet nächste Woche Autobahnabfahrt bei Siebenlehn

Siebenlehn.

Gefahrenstelle unter der Lupe: Nächste Woche findet ein Termin der mittelsächsischen Unfallkommission mit dem Autobahnamt und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr an der Autobahnabfahrt Siebenlehn statt. Das sagte eine Kreissprecherin auf Anfrage der "Freien Presse".

Der jüngste Unfall an der Stelle: Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, wurden am Pfingstmontag bei der Kollision eines VW mit zwei Motorrädern schwer verletzt. Und der Knoten B 101/Anschlussstelle A4 Siebenlehn aus Richtung Chemnitz war bereits in der Vergangenheit eine Unfallhäufungsstelle, so Polizeisprecherin Jana Kindt. Deshalb seien Tempo-50-Schilder aufgestellt worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Doch auch danach blieb es eine Gefahrenstelle. Von 2015 bis 2017 ereigneten sich laut Polizei sechs Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden.

Autofahrer wiesen darauf hin: Erst wenn man bis an den weißen Balken vorfährt und stoppt, kann man die Straße Richtung Nossen einsehen. Andernfalls hat man die Fahrbahn nicht im Blick. Das blaue Geländer der Autobahnbrücke versperrt die Sicht. Werner Helfen, der Chef der Gebietsverkehrswacht Freiberg, erklärt "Nur wer an der Haltelinie stoppt, kann sehen, ob auf der B101 ein Fahrzeug aus Richtung Siebenlehn kommt." (hh)

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