Gemeinde Seiffen erneuert ihr Feuerwehr-Depot

Einsatzkräfte sollen in Zukunft bessere Bedingungen vorfinden - Kosten belaufen sich auf rund 605.000 Euro

Seiffen.

Die Gemeinde Seiffen will ihr Feuerwehrgerätehaus deutlich vergrößern und für die Einsatzkräfte bessere Bedingungen schaffen. Nun wurden vom Gemeinderat im Vorgriff auf den noch nicht vorliegenden Doppelhaushalt 2019/2020 die dafür nötigen Mittel freigegeben. Dass die Räte hinter dem Bauvorhaben stehen, zeigte sich an ihrer Entscheidung. Alle Räte stimmten zu.

Bei dem Depot handelt es sich um ein Projekt, das dem Ort in diesem und im kommenden Jahr finanziell einiges abverlangt. So sind für 2019 Ausgaben in Höhe von mehr als 450.000 Euro vorgesehen.

Seiffen muss die Summe nicht allein aufbringen. Der Ort erhält Fördermittel in Höhe von knapp 301.000 Euro. Für 2020 stehen niedrigere Ausgaben von knapp 155.000 Euro an, es gibt einen Zuschuss in Höhe von 49.000 Euro. Macht unter dem Strich Gesamtausgaben von rund 605.000 Euro bei Fördermitteln in Höhe von 350.000 Euro.

Inzwischen wurde auch ein Planer gefunden. Er habe sein Büro in Olbernhau, erklärte Seiffens Bürgermeister Martin Wittig (CDU). Die Vergabe erfolgte freihändig, also auf kurzem Wege ohne aufwendiges Verfahren. Die Räte stimmten auch hierbei einstimmig zu.

Vorgesehen ist eine Sanierung des bestehenden Feuerwehrgerätehauses. Es soll zudem einen Anbau erhalten. Drei Fahrzeugstellflächen sind geplant. Im vorigen Jahr hatte die Gemeinde eine wichtige Voraussetzung geschaffen. Sie erwarb eine angrenzende Fläche. Die Kosten beliefen sich auf 50.000 Euro. (geom)

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