Gleich vier "Ottos" für junge Filmemacher in Freiberg

Die Gewinner des "Otto Award" 2018 stehen fest: Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Studenten der Bergakademie ihre selbstproduzierten Kurzfilme präsentiert. Die Jury war begeistert.

Freiberg.

Studenten als Produzenten, Regisseure, Schauspieler: Die Ergebnisse der Arbeit eines Semesters haben Studenten der Technischen Universität Freiberg im Festsaal der Alten Mensa bei der Preisverleihung zum Filmfestival "Otto Award" 2018 präsentiert: Seit dem Jahr 2000 stellen Studierende ihre bei einem Filmseminar selbst produzierten Kurzfilme einer Jury vor.

Die Trophäe des Filmpreises "Otto Award" symbolisiert den damaligen Markgrafen von Meißen. Leiter des "Otto Awards" ist Prof. Michael Hinner. Die Bergakademiestudenten wählen ihr Thema eigenständig aus und bilden eine sechsköpfige Gruppe. "Meist sind die ausgesuchten Themen Studententhemen", berichtet die Hauptorganisatorin Rikarda Grummt mit einem Lächeln.

Es gibt Richtlinien, an die sich die Beteiligten halten müssen: "Der produzierte Film darf die Länge von zehn Minuten nicht überschreiten", erklärt Grummt.

Nun haben fünf Teams ihre Ergebnisse vorgestellt. "Food in different cultures", "Déjà-vu`", "Why?!", "Lost and Found", "It's worth it!" heißen die Kurzfilme, die dieses Jahr zur Bewertung standen und in acht Kategorien bewertet wurden. Dazu gehörten beispielsweise "Der beste Darsteller", "Die beste Idee" oder "Die beste Kameraarbeit".

Die Teams haben ihre Kreativität und sehr viel Arbeit in das Projekt gesteckt, wie Rikarda Grummt erklärt. Im Kurzfilm "Food in different cultures" ("Essen in verschiedenen Kulturen") geht es um zwei Teams, die ein internationales Kochduell veranstalten. Die Produktion "Déjà-vu`" hingegen ist ein actiongeladener Trailer für die in der Technischen Universität angebotenen Paintball AG. Der Streifen "Why?!" ("Warum?") widerspiegelt das Mystische, so Grummt. Der Kurzfilm handelt von einer mysteriösen Begegnung eines morgens erwachten Mannes und einem russischen Mädchen. Die Straßen sind menschenleer, weshalb sie nach Antworten suchen. "Lost and Found" ("Verloren und gefunden")zeigt in Form von Legofiguren den mühsamen, langdauernden Prozess einer Doktorarbeit.

Der Abräumer des diesjährigen Filmprojektes ist hingegen "It's worth it!" ("Es hat sich gelohnt!"). Der Streifen um die Schwierigkeiten von drei Studenten, die einen Auslandsaufenthalt einlegen, erhielt vier von möglichen acht Preisen. "Wir haben uns spontan entschieden, einen Film zu drehen, um auf diese Weise Werbung für einen Auslandsaufenthalt und die Bedeutung von Fremdsprachen zu machen", so Mitgestalterin Klara Schönfelder. Für die Produktion haben die sechs Filmemacher mehrere Nachmittage und Abende investiert. "Es hat eineinhalb Monate gedauert." Eigentlich sollte ein anderes Thema im Mittelpunkt stehen, sagt Schönfelder. "Spannend war, dass sich jeder aus dem Filmteam mit seinen ganz individuellen Ideen und Talenten einbringen konnte, was den Entstehungsprozess maßgeblich vorangetrieben hat."

Auch Mark Jacob beteiligte sich an dem Filmprojekt. "Es ist nicht einfach, eine Sprache zu lernen und ins Ausland zum Studieren zu gehen. Aber es lohnt sich! Diese Idee diente uns als Wegweiser. Dann haben wir in drei lustigen Kurzgeschichten unseren Titel zum Leben erwecken können", so Jacob.

In Kürze soll der Film online zur Verfügung stehen, auf der Webseite und auf Social Media Plattformen, kündigt Schönfelder an. Das Fazit des diesjährigen "Otto Awards": Die Jury war begeistert.

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