Großes Interesse an TU-Imagefilm

Seit dieser Woche ist der neue Streifen der Bergakademie online. Der Regisseur wollte dabei ganz neue Wege beschreiten.

Freiberg.

Der neue Imagefilm der TU Bergakademie Freiberg sollte sich von anderen seiner Art abheben. Regisseur Florian Arndt verlieh dem knapp zweiminütigen Streifen in Teilen die Ästhetik einer Mysteryserie. Die Schauplätze: eine Mineralstufe in der Terra mineralia, Labore, ein Untertage-Stollen, eine Werkhalle. Seit Montag ist er online. Bis Mittwochabend hatte er 1879 Aufrufe. Die "Freie Presse" hat sich umgehört, ob der Spagat zwischen Werbe- und Kunstfilm gelungen ist. (akli)


Geteiltes Echo: Eine Professorin, ein Student und ein ehemaliger Student äußern sich

Margit Enke, Professorin für Marketing und Internationalem Handel an der TU Bergakademie Freiberg:

"Mit dem Imagefilm der TU Bergakademie Freiberg haben die Filmemacher einmal mehr ihre Professionalität und ihr Gespür für Trends gezeigt - ein polarisierender Film, der insbesondere von den Emotionen lebt, für die unsere Universität steht: Das sind Lebendigkeit, Erlebnis und ein familiäres Miteinander. Dadurch ist es gelungen, uns von den gängigen Imagefilmen der Wettbewerber abzuheben und dabei auch unsere Werte über ein geheimnisvolles Spannungsfeld zu transportieren."

Nico Irrgang, Student der Betriebswirtschaftslehre:

"Der neue Imagefilm unserer Universität trifft den Nagel auf den Kopf. Er gewährt uns einen guten Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten an der TU Bergakademie Freiberg. Das Studium wird durch den

Praxisbezug greifbar, kann Spaß machen und manchmal auch anstrengend sein. Gerade den Praxisbezug finde ich persönlich am Wichtigsten, denn nur so kann man potenziellen Studenten näherbringen, wofür sie studieren und was sie mit ihrem Wissen später mal anfangen können."

Andreas Deicke, Gründer und Alumnus:

"Wenn es das Ziel des Imagefilms ist, im Internet Aufmerksamkeit gerade bei weiblichen Abiturienten zu erzeugen, die sich für ein Studium in Freiberg interessieren sollen, dann gibt es von mir null Punkte. Zwar ist der Film kreativ und unterhaltsam, für Werbung auf YouTube, Facebook oder Instagram ist er aber zu lang und auch die konkrete Handlungsaufforderung an die junge Zielgruppe fehlt. Ich frage mich außerdem, auch wenn ich das Video bis zum Ende geschaut habe, wo denn jetzt dieses Freiberg liegt." (akli)

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