Großvermieter erzielt bisher höchsten Überschuss

Geschäftsführerin: Erlös soll der Gemeinde zugute kommen

Bobritzsch-Hilbersdorf.

Eine positive Bilanz hat Sylvia Böhme, Geschäftsführerin der Bobritzscher Kommunale Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft, vor den Gemeinderäten von Bobritzsch-Hilbersdorf am Donnerstagabend gezogen. "Wir haben einen Überschuss von rund 187.208 Euro erzielt. Das ist das beste Ergebnis seit Bestehen der Gesellschaft", kommentierte sie den Jahresabschluss für 2019.

Zum einen sei man, was die einst aufgrund hohen Sanierungsbedarfs aufgenommenen Darlehen angehe, in einen konsequenten Entschuldungsprozess gegangen, der sich positiv bemerkbar mache. Auch habe die Gesellschaft sich bietende Sparmöglichkeiten wahrgenommen und über die Erschließung und Vermietung von Baugrund weitere Einkommensquellen genutzt. Auch der Verkauf von vier Baugrundstücken in Ober- und zweier in Niederbobritzsch schlage positiv zu Buche. Über eine Million Euro sei über Vermietung hereingekommen. "Diese Umsatzerlöse sind leicht höher als im Vorjahr, obwohl es einen ebenfalls leicht höheren Leerstand von acht Prozent gibt", so Böhme. Über die Verwaltertätigkeit für eigene und fremde Objekte seien 86.000 Euro generiert worden.

Seit 2000 haben sich die Verbindlichkeiten der Gesellschaft fast halbiert, von damals 6,1 Millionen auf nun 3,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote, vor 19 Jahren noch mit 3 Prozent beziffert, liegt nun bei 45,8 Prozent. "Das Jahresergebnis kommt vollumfänglich der Gemeinde zugute", stellte Sylvia Böhme fest. Die Erhöhung von senioren- und familiengerechtem Wohnen sei die Herausforderung der kommenden Jahre.

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