Halsbrücke muss über Aufnahme entscheiden

Auf ein Neues: Mögliche Gebietsveränderungen sind ein Thema für 2021

Halsbrücke.

Der Wunsch der Gemeinde Reinsberg, in die Nachbarkommune Halsbrücke eingegliedert zu werden, dürfte in diesem Jahr eines der beherrschenden Themen in Halsbrücke sein. "Zusammenarbeit in der Region bedeutet auch das gewissenhafte Prüfen und Abwägen möglicher Gebietsveränderungen auf freiwilliger Basis", schreibt Bürgermeister Andreas Beger (CDU) im Amtsblatt. Die Gemeinde Reinsberg habe dazu "den Hut in den Ring geworfen" und es werde "auch eine unserer gemeinsamen Aufgaben werden, darauf zu antworten."

Das vergangene Jahr sei im investiven Bereich grundsätzlich erfolgreich gewesen, blickt der Bürgermeister auf 2020 zurück. Leider hätten aber die Ziele im Breitbandausbau nicht erreicht werden können: "Hierbei handelt es sich um einen mehrjährigen Vertrag und ich hoffe, dass wir gemeinsam dieses Jahr besser vorankommen." Aus dem alten Jahr seien auch noch die Parkplätze im Bereich der Oberschule in Halsbrücke und eine Kleinsportanlage an der Grundschule Niederschöna offen. "Sobald die Witterungsbedingungen unterbrechungsfreies Arbeiten erlauben, werden diese wieder aufgenommen", kündigt der Rathauschef an.

Wegen der Coronapandemie sei voriges Jahr leider das 30. Oktoberfest ausgefallen, bedauert der Bürgermeister, das Jubiläumsfest werde aber nun für dieses Jahr geplant. Ebenso betroffen gewesen sei der traditionelle Empfang für alle Eltern mit Neugeborenen des jeweiligen Jahrganges: "Hier suchen wir noch nach Lösungen."

Der Haushaltsplan für dieses Jahr hat in Halsbrücke ein Volumen von reichlich 10 Millionen Euro. Den Schwerpunkt bildet dabei der Breitbandausbau; in das schnelle Internet sollen nächstes und übernächstes Jahr mehr als 4 Millionen Euro investiert werden. Zudem stehen unter anderem der grundhafte Ausbau der Waldstraße in Hetzdorf, die Vollendung des Oberschul-Anbaus in Halsbrücke und der Neubau eines Rad- und Wanderwegeparkplatzes an der ehemaligen Schmalspurstrecke von Niederschöna nach Naundorf auf dem Plan.

Befragt nach seinen Wünschen für das Jahr verweist Andreas Beger auf den immerwährenden Ruf nach Entbürokratisierung und Vereinfachung der Zusammenarbeit mit Behörden. Aber das sei wie im Roman von Miguel de Cervantes ein Kampf gegen Windmühlen.

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