Haltelinie an B 101 kommt weiter vor

Nach dem schweren Unfall am Pfingstmontag hat die Unfallkommission die A-4-Abfahrt bei Siebenlehn erneut untersucht.

Siebenlehn.

Schritte zur Entschärfung einer Gefahrenstelle: Die mittelsächsische Unfallkommission will die Fahrbahnmarkierung am neuralgischen Knoten Autobahnabfahrt Siebenlehn/Bundesstraße 101 verändern. Laut einer Kreissprecherin soll die Haltelinie, die mit dem Verkehrszeichen "Stop" in Verbindung steht, weiter in Richtung B 101 verschoben werden. "Die Sichtverhältnisse an der Ausfahrt in Richtung Nossen sind unzureichend. Mit der Verschiebung der Haltelinie werden die Fahrzeugführer gezwungen, so weit wie möglich bis zum Ende der Auffahrt hoch zu fahren und anzuhalten", so die Behördensprecherin gestern auf Anfrage.

Die Unfallkommission, der Vertreter von Polizei und Landratsamt angehören, habe zudem festgelegt, dass gegenüber der Autobahn-Auffahrt ein großer Spiegel angebracht wird. Dieser soll die Sichtverhältnisse in Richtung Nossen verbessern. Und: Zur Einhaltung des zulässigen Tempo50, sollen in dem neuralgischen Bereich auch Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt werden. "Die Installation eines stationären Blitzgerätes wird derzeit geprüft", fügte die Kreissprecherin hinzu.

Von 2015 bis 2017 ereigneten sich am Knoten Autobahnabfahrt Siebenlehn/Bundesstraße 101 laut Polizei sechs Verkehrsunfälle, bei denen Verletzte zu beklagen waren. Nach dem schweren Unfall am Pfingstmontag, bei dem fünf Menschen verletzt worden, kochten die Diskussionen über die Gefahrenstelle hoch. Leser der "Freien Presse" und Werner Helfen, der Leiter der Gebietsverkehrswacht Freiberg, wiesen auf das Problem der schlechten Sicht beim Abfahren von der Autobahn auf die Bundesstraße hin.

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